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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(106) kälteeinbruch

ich renne
in saunarote haut gehüllt

hinaus in ewiges eis
brülle deinen namen
forme ihn
zum ball
rolle ihn
über unschuldige wege
umarme
den fertigen schneemann

im sturm erstarrend
fürchte ich
frühlingshauch



(Slov ant Gali)
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S
brülle deinen namen heraus - da ist das aus zu viel...
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G
Rausbrüllen hilft? Vielleicht sollte ich das mal versuchen....<br /> Mit meiner optimistischen Seele ist es nicht allzu weit her...<br /> <br /> Und Norbert hat Recht. Das Bild ist tatsächlich berührend, wenn man es etwas länger auf sich wirken lässt. <br /> gute Nachtgrüße<br /> Gunda
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N
Da betreibt ihr Suchspiel und vergesst das Erstarren des Ichs. Der, der gerade erfriert, fürchtet den Frühling! Ich finde das Bild berührend...
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S
Bei den Suchspielen hätte ich entweder gesagt "sehr warm" oder "heiß". Genau in diese Richtung ging es. Der Psychologe hätte gesagt, brüllt raus, was weh tut. <br /> Ich dachte, die Furcht vor dem Frühling wäre klar, aber eine so optimistische Seele wie deine kann das natürlich auch umdrehen. (und es funktioniert!)
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G
Sorry, aber das musst du mir bitte etwas näher erklären. WAS genau war UMGEKEHRT gedacht? Nee, Stop. Jetzt habe ich es. Die Haut ist mehr zornesrot, der (wütend?) herausgebrüllte Name soll eigentlich für immer im Schneemann versteckt bleiben, deshalb die Befürchtung, der wärmende Frühlingshauch könne ihn wieder freilassen?<br /> Oder habe ich mich jetzt TOTAL ver-interpretiert???
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