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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(128) als futter gut

dem weisen wurm
mit namen che
kommt eine herrliche idee
dein lebend
sinnlos´ körperfett
macht´ seinem sohn
das leben nett 

der erben tun käm schwer ihm an
weil asche
nicht verfaulen kann 

du wärest erstmals nützlich
nur
im großen kreislauf der natur
wär unser weiser che verhungert
zu lange hätt´ er rumgelungert 

dabei ist jener wurm gedacht
dass es in schlängelei vollbracht
oh ja
verschließ nicht deine ohren
ein neuer gandhi wär geboren
mit engels´ lenins hirn vereint
hätt er die menschheit klug geeint

 doch was
ohne wurm und heil´ge kuh
machst du?


(einen vergnüglichen Start in den April wünscht Slov ant Gali)


 

 

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S
Deine Erinnerung trügt nicht:<br /> Noch ist es ein Stück schon anderweitig benutzte Leseprobe...<br /> Ach ja, entschuldige: Wie konnte ich nur auf den Gedanken kommen, du würdest nicht die kleinste Änderung bemerken, wo du selbst dieses extrem unauffällige Glücksfragezeichen bemerkt hattest...
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G
..ah, ja.... Na agut, dann verbuchen wir das ganze mal unter Aprilscherz.<br /> <br /> Du wirst lachen, der neue Link war mir schon ins Auge gefallen - und ich hatte sogar schon angefangen zu lesen. Mit einem Kommentar halte ich mich noch ein bisschen zurück, weil ich noch nicht so recht weiß, wohin das Ganze führen wird, aber rein formal kann ich dir schon mal bestätigen, dass die beiden ersten Kapitel (sind die wirklich neu oder überarbeitet? Ich meine, ich hätte ähnliches schon von dir gelesen) mich stilistisch fast mehr ansprechen (nicht böse sein deswegen) als deine Gedichte. Die Wortwahl, der ganze Aufbau, die Satzstrukturen lassen Spannung aufkommen und machen Appetit auf mehr. <br /> Bin gespannt.
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S
Hallo Gunda, hallo Norbert,<br /> also zuerst einmal Entschuldigung. Das ist natürlich ein so boshaftes Gedicht, dass man es sich nicht zu verstehen traut / scheut.<br /> Der Wurm ist wirklich ein Wurm, Norbert.<br /> Eigentlich gibt es eine fürchterlich profane Aussage, die meine Mutter in den Satz zu kleiden pflegte "Du bist wirklich zu nichts nütze als als abschreckendes Beispiel" -und das Gedicht führt dies weiter, dass man ja dadurch auch zu etwas nütze wäre "im Kreislauf der Natur", in dem eben auf verschlungenen Wegen die (zufälligen!!!) Voraussetzungen für die spätere (nicht-)Geburt eines Genies gelegt werden. Als Menschen nehmen wir der Natur allerdings auf immer mehr Weisen diese Chance.<br /> Aber vielleicht darf man das wirklich nicht als Chaostheorie-Gedicht in die Welt setzen. Vielleicht aber ist der große Weltenretter auch längst geboren und wir können nicht mehr bewusst oder unbewusst so viel versauen.<br /> Aber heute ist ja 1. April. Da darf man mehr.<br /> Ohne April: Für Gunda könnte der neue Link Fortsetzungsroman bzw. Kori-ado-Ko interessant sein. Vielleicht bekomme ich endlich mal über die Lyrik hinaus eine gute Kritikerin...
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G
Hallo Slov,<br /> ich muss gestehen, dass ich einen Teil deines Gedichtes nicht verstehe von der Zeile "dabei ist jener Wurm gedacht..." an. Ich verstehe zwar die einzelnen Metaphern deiner Zeilen (glaube ich zumindest), aber der große Zusammenhang ist mir jetzt ein bisschen zu hoch.<br /> <br /> Die Reimstruktur, die Norbert modern nennt, gefällt mir ausgesprochen gut.<br /> LG<br /> Gunda
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N
Was ich ohne heilige Kuh mache?<br /> Verunsichert dreinschaun!<br /> Die Reime sind ja modern verrückt, aber warum, bitteschön, ist Che - und das kann ja wohl nur Che Guevara sein - ein Wurm???
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