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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(136) duett am morgen

sie war das gold in meinem munde
in jener einsamen morgenstunde
sie wäre der tag das hab ich gedacht
und ich die geisterstundennacht

im bett neben mir da hat sie gelegen
ihr flüstern komm nimm mich kam zart mir entgegen
weil ich jemand brauchte einfach so sehr
da tat ich das falsche und noch etwas mehr

sie trug meine worte und ich ihren klang
ich war das klavier für ihren gesang
es hat sich alles für mich nicht gelohnt
sie war eine sonne und ich nur ihr mond

und ist sie millionen minuten auch alt
auf der schattigen seite lässt mich das nun kalt
und in der einsamen nacht letzten stunde
dann trinke ich wasser für die leere im munde


(Slov ant Gali)
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S
Ach Gunda, das mit der dritten Strophe verwirrt mich: An ihr gefällt mir der gelohnt-Vers nicht, aber er sagt nun mal das Gewünschte, nur eben so profan als Reim auf Mond...<br /> <br /> Norbert kann ich nur grinsend sagen: Für eine Plagiatsklage fehlen die Rechte-Besitzer.<br /> Andererseits wüsste ich nicht, wie genau mir die beiden Sprüche im Moment der "Dichtung" waren. Patenschaften kommen ihnen natürlich zu...
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G
Ach, Norbert, jetzt ringt sich Slov schon mal eines seiner seltenen lyrischen Werke ab und dann moserst du an der Inspiration rum? Gerade du, der sich sonst immer so gern von den Stimmungsbildern einfangen lässt? Tss, tss, tss (du bist hoffentlich nicht böse, wenn ich hier ein bisschen frozzele?)<br /> <br /> Ganz egal, welcher Quelle deine Inspiration entsprungen ist, Slov, ich finde deine bittersüßen Zeilen einfach nur schön, besonders die dritte Strophe gefällt mir. <br /> LG<br /> Gunda
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N
Ist es nicht ein klein wenig frech, aus einer Bauernweisheit und einem jüdischen Witz ein Gedicht zu machen?<br /> ("Morgenstund hat Gold im Mund" und<br /> "Rabbi, wir wollen keine Kinder mehr. Was soll ich tun?" - "Trink ein Glas Wasser." - "Davor oder danach?" - "Anstatt."<br /> <br /> ...oder willst du behaupten, diese "Quellen" nicht zu kennen?
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