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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(194) liebe ist quatsch

noch immer möcht´ manchmal ich reimen auf rosen
rechtzeitig stopp ich 
das geht in die hosen
 

ich lausche so gerne himmlischen klängen
der flöte des pan mit schmelzgesängen
krampfhaft beschwör ich dein früh´res gesicht
doch schöne reime erweckt mir das nicht
 

wann habe ich nur den glauben verloren
bin innerlich glühend zitternd erfroren
heut ist mein ohr schon längst nicht mehr offen
für melodisches träumen und schluchzendes hoffen
 

noch fehlt mir das wort
das wort für nie
kommt es spanisch mir vor oder cheerokee
doch klingt mir der laut schon nicht mehr so fremd
ein herz taut nicht auf ohne flecken aufs hemd
 

nachdem ich des frustes genug abgelassen
wird  endlich es zeit, den tag anzufassen

(Slov ant Gali)
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G
okay, letzten Satz bitte streichen...<br /> Hätten uns eigentlich auf der Kreuzung der Datenautobahn treffen müssen.
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G
... ob "nunca" oder "never" (ich denke, die meisten Cherokee sprechen heute Englisch) - das LI sollte es mit James Bond halten: Sag niemals nie.<br /> Und es sollte seine Sinne öffnen für neue Träume. Dann findet sich auch irgendwann wieder ein schöner Reim auf "Rosen".<br /> <br /> Schmunzeln musste ich über den sprachlichen Gegensatz von Titel und Inhalt.<br /> Insgesamt sehr gelungen, dein Gedicht (besonders ansprechend finde ich die Zeile "ein Herz taut nicht auf...."). Und heute HÄTTE mein Text gut gepasst *g*.
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