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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Engelsgleich (Gunda Jaron)

engelsgleich

brachtest du

längst verstummt geglaubte Saiten

in mir zum Schwingen

 

fasziniert

lausche ich

verwirrend ungewohnten Klängen

in meiner Seele

 

träumend

schließe ich

die Augen – vage hoffend

auf eine lebenslange Melodie

 

aber

Engel

können fliegen....

 

(Gunda Jaron)

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S
Lach.<br /> Eigentlich haben sich alle Anmerkungen durch den Titel erübrigt: "engelsgleich" impliziert, dass es um keinen wirklichen "Engel" geht.<br /> Insofern ist die letzte Strophe bedenkensbedürftig. Es kann nur bedeuten, dass auch das "du" nicht fliegen kann... weil es (der Seeleritis trotzend) vor der lebenslangen Melodie zu spielen aufhört.<br /> Aber im Moment des Gedichts ist das du noch da. Also hofft das Ich, das arme...
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G
Hupps, ein Kommi von dir zu meinem Gedicht? Welch seltene Ehre... *g*<br /> Der ENGEL muss ja nicht die LEBENSlange Melodie definieren - und für das LI bedeutet "lebenslang" eben "für den Rest des Lebens" ... ahnend, dass es nicht so sein wird, weil Engel eben (meist) nur eine vorübergehende (oder vorüberfliegende?) Erscheinung sind.<br /> Na ja, fliegen können würde das LI (nö, eigentlich eher die Autorin) schon ganz gerne, wer möchte das nicht? Das war jedoch mit meinem ABER (ha, ich kann das auch^^) nicht gemeint.
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S
Ja, wer einen Engel sucht...<br /> Doch was sind für Engel LEBENSlange Melodien?<br /> Oder wollte das lyrische Ich nur beklagen, dass es selbst NICHT fliegen kann?
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