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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(222) spielregeln

als ich klein war

verbot man mir

was die großen

dürfen

 

seit ich groß bin

soll ich

mir verbieten

was die kleinen

dürfen

 

ich verbiete mir

verbote

(slov ant Gali)

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N
Praktisch fängt sich das Gedicht in seiner Ausgangsidee: Das Ich kann ja nur sich selbst verbote verbieten, Denkverbote zum Beispiel. Den größeren Rest erledigen die anderen. Die werden schon für die nötigen und unnötigen Verbote sorgen.
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S
... aber wer geht von dem aus, was er hat?<br /> Die Frage ist doch, was man nicht hat.<br /> Und ob man sich unterwirft (wobei die "Selbstzensur", was MAN nicht darf, eine große Rolle spielt)
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S
Man kann es aber auch andersherum formulieren:<br /> <br /> Das Kind hat Freiheiten, die ein Erwachsener sich nicht herausnehmen darf. Als Erwachsener hat man endlich Freiheiten, die einem als Kind verboten sind. :-)<br /> Gruß, Sprechakt
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S
... Die meisten sind aber selbst gemacht. <br /> Wir halten uns daran, weil wir es gewohnt sind, nicht weil wir sie als sinnvoll erkannt haben.<br /> Daraus ergibt sich die Frage, ob man sich auch an etwas halten soll, dass man als widersinnig erkannt hat?
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M
wie das Wort schon sagt: Spielregeln -<br /> an die sollte man sich halten.. und was Hänschen nicht lernt-lernt Hans nimmer mehr<br /> Gruß Mar-sho
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