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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(286) aus der haut fahren

wird dein denken klar
nimmt der schmerz
sinn wie sinne

aufgereiht kanonen
gegen rebellierende nerven
abgefeuert bis zum schweigen

am leben sein
dazwischen
vergebliche hetze
so viel ist
unerledigt 

eine dosis stärker
nichts mehr
zu ändern

ach hättest du doch
aber du hast nicht
und wenn du hättest
hättest du nicht
und endlich
die wirkung

vergessen
was du
vergessen wolltest

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S
Einfach: Ja, danke Gunda. Du kommst dem LR am nächsten...
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G
Gefangen<br /> <br /> „Erinnerungen<br /> sind das einzige Paradies,<br /> aus dem wir nicht<br /> vertrieben werden können“<br /> <br /> lautet ein chinesisches<br /> Sprichwort<br /> <br /> alles in mir<br /> aber schreit<br /> <br /> „Nein – Erinnerungen<br /> sind das einzige Gefängnis,<br /> dem wir nicht<br /> entfliehen können ...“<br /> <br /> In dem Sinne: Zu vergessen ist um so schwerer, je schmerzhafter das zu Vergessende war ... und mit einer - wie auch immer gearteten - Droge überhaupt nicht dauerhaft zu bewerkstelligen ...
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A
Lieber Norbert, so leicht ist das nicht. Im Moment ist es schön, wenn der Schmerz nachlässt und wenn man vergessen hat, was man vergessen wollte. Nur die Wirkung lässt ja wieder nach. Dann kommt die Erinnerung wieder, das Erinnern an das Vergessen und der Schmerz.<br /> Wahrscheinlich wünscht sich dieses Ich den Tod.
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N
Soll ich den Schluss nun positiv ode traurig nehmen? Ich neige - wahrscheinlich im Gegensatz zu Slov, der as noch zu bedauern scheint - dazu, es tröstlich zu finden, wenn jemand den Schmerz und alles vergessen kann.
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