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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(302) selbstsicher

Ein Mann sah in den Spiegel.

Wär ich,

rief er entsetzt,

so hässlich

wie der da,

würd ich mir glatt

das Leben nehmen.

Sprach ´s

und lebte glücklich weiter.

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N
<br /> Selig, die im Geiste Armen...<br /> <br /> <br />
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S
Übrigens: Im Gedicht ist ein Spiegel ein Bild - es kann also auch das Symbol für (innere) Selbsterkenntnis sein... (Das Arschloch kann mit seinem hässlichen Charakter, um den es weiß, gut leben...)
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S
Vielleicht, lieber Mar-Sho, gibt es diese schönen Erfindungen alle nur zum Trost: Die Welt sieht nur dein Äußeres, aber...<br /> das Innere sieht sie eben nicht.<br /> Insofern ist mein "Mann" eben glücklich: Er kann bewusst über seine äußeren Mängel hinwegsehen. Vielleicht, aber eben nur vielleicht im Bewusstsein anderer Qualitäten (wahrscheinlich aus Überheblichkeit als Schutzschild gegen Verletzungen durch Andere)
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M
nun, Häßlichkeit existiert - sie kommt aber von Innen, wenn denn "Makel" bestehen - werden sie häßlich durch Gemeinheit und Mißgunst , anstatt liebenswert und interesant, weil die Seele so frei und schön ist - und liebenswert eben!!<br /> Warum gibt es denn die ganzen Märchen,der Glöckner von Notre Damm, Fantom der Oper etc..
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T
Klar. Es gibt auch keine hässlichen Frauen. Nur wenige interessante.<br /> Und wenn ich mir interessant vorkomme, dann bin ich glücklich!<br /> tom
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