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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(350) erwartung

manchmal lieg ich in der wanne
träum hinein mir eine anne
manchmal lese ich voll sorgen
über annen und das morgen

reicht das glück mir seine hände
wach ich auf vorm happy ende
freut mich manchmal badeschaum
spaßt die grippe nachher kaum

und ich singe und ich lache
wenn ich was zu essen mache
und erfreu mich an der ruh
zähl die stunden bald kommst du
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S
grins: Manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man gerade bei Gedichten erst einmal seinen Gefühlen ihren Lauf lässt... Du siehst ja: Du warst bei dem Gelöschten also schon seeeeeeeeeehr dicht dran.<br /> lg<br /> Slov
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G
Oh je, Slov, ich fühle mich ertappt. Weißt du, wie einer der Sätze gelautet hat, die ich aus meinem ersten Kommi wieder rausgelöscht hatte? Nee, weißt du natürlich nicht, also:<br /> "Irgendwie ist dieses ein Slov-typisches Gedicht, wegen der Hinterfragerei als solcher, irgendwie aber auch wieder Slov-untypisch, weil die letzte Strophe so 'aber'-frei ist". <br /> Ich weiß nicht, ob du verstehst, wie ich das meine, es ist mehr so ein Gefühl, das ich schlecht in Worte packen kann - deshalb hatte ich es ja wieder gelöscht.<br /> <br /> Nein, wäre das Gedicht nicht von dir, hätte ich es wohl tatsächlich aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Bin vllt schon zu sehr infiziert, gelobe Besserung ;-))
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S
Gunda, sehr erfreulich: Das Gedicht soll ja gerade dieses Durcheinandersein, die Aufregung, das Hin und Her der Gefühle / Eindrücke einfangen. Das hat es unterschwellig rübergebracht.<br /> Bei der letzten Strophe bleibt eine Frage: Wenn du nicht wüsstest, dass es ein "Slovsches" Gedicht ist (also darin bereits "Slov" "erwartetest", wäre die Implikation auch so stark?<br /> Ich weiß nicht, ob ich es wie Norbert ausdrücken würde, aber vielleicht...<br /> lg an alle<br /> Slov
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G
Also ... sämtliche GEdanken, die ich hierzu hatte, habe ich wieder gelöscht, weil sie einfach zu sehr durcheinander gingen. Quintessenz: Was ich aus dem Gedicht herauslese, ist, dass das LyrIch eigentlich nix tut, einfach nur um des Tuns Willen, sondern in alles eine Erwartungshaltung hineinlegt, mal negativer, mal positiver Art. <br /> Richtig schön finde ich die letzte Strophe, könnte man glatt als Liebeserklärung empfinden, wenn nicht unterschwellig impliziert würde, dass es mit der Ruhe aus ist, wenn das Du erscheint *g*<br /> lg<br /> Gunda
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N
Also am meisten gefällt mir diese "Dialektik": erfreu mich an der Ruh ... bald kommst du. Da steckt ein Stück Wahrheit drin, dass man sich doch gern etwas vormacht; in Wirklichkeit aber immer eine gute Zweisamkeit sucht.<br /> lg<br /> Norbert
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