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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Ursula Gressmann: Versprechen

 

sanft heben die Wellen mich

empor und wiegen mich,

ich gleite ins tiefe Wasser,

tauche hinab zu den

Phosphorfischen und

nachher werde ich dich

küssen, Salzgeschmack

auf den Lippen.

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C
Doch kamst du nicht und küsstest,<br /> meine Lippen, die so nach warmer Liebe schrien,<br /> "Ich liebe dich" hast du geflüstert,<br /> doch selbst vor deinem Wort musstest du fliehen!<br /> <br /> Seither ist Nacht und meine Tränen,<br /> fließen einsam, nicht gesehen,<br /> in langen, breiten Flüssen,<br /> die Vergangenes ersehnen.
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G
och, ich denke, Uschi wird in diesem Fall meine Anspielung schon verstehen. Eigentlich meinte ich auch eher Schwefelgeruch in der Nase als Geschmack auf den Lippen.<br /> Du hast dich tiefer in dieses Gedicht hineinsinken lassen als ich, Slov. Auf die mögliche Doppeldeutung bin ich erst durch deinen Kommi gekommen ...
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S
grins: Was so ein Gedicht doch für unterschiedliche Wirkungen erzielen kann. Nun kenne ich zwar Salz- aber keinen Schwefelgeschmack (???Teufelskuss???). Ein wenig erinnerte es mich an "Salz auf der Haut" ... aber auch daran, dass der eine mehr und der andere weniger Salz mag... Vielleicht kommt daher die unterschwellige Möglichkeit, die Ankündigung am Schluss auch als Drohung auffassen zu können.<br /> Etwas Geheimnis macht aber den Reiz eines Gedichtes aus...<br /> lg<br /> Slov
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G
Liebe Uschi - grins: bei diesem Gedicht hatte ich ja nun eher die Vorstellung von "Hinabgezogenwerden" und "Schwefelgeschmack" ... <br /> ... nee, schon gut, vermutlich ist das Gedicht nicht erst heute deiner Feder entsprungen ;-))<br /> lg<br /> Gunda
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