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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Hanna Fleiss: Winterelegie

 

Erstarrt

Der Stamm des Ahorns. Unterm

Wurzelatem der Erde

Ein Zittern.


Den Sommer, Lieber,

Vergaß ich, der Herbst lang vorbei.

Wind streicht, stürmt

Durchs Gemüt.


Ausharrt

Das schneelose Land, gefangen

Im Geäst der Bäume, kühl,

In Wintergeduld.

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S
Unabhängig davon, dass mir das Gedicht als Ganzes eigentlich gefällt, verliert es m. E. sehr durch dieses seltsame "Ausharrt".<br /> Soweit ich die deutsche Sprache begreife, gibt es dieses Wort / Partizip nicht - es ist aber erst recht nicht schön genug, um dazuerfunden zu werden. Ich verstehe die Analogie zu "Erstarrt" - was mich aber nicht daran hindert, "Das schneelose Land / harrt aus / gefangen..." besser zu finden...<br /> lg<br /> Slov
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