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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Ursula Gressmann: Eiseskälte II

 

schwarze eiszweige
zersplittern

das licht
die schatten sind lang
unter der tiefstehenden
sonne

tausend kugeln aus
kristall
leuchten im
schimmernden federgras
auf den wiesen
bald senkt sich das

gefieder
der nacht herab

nie

schläft der fluss
unter der brücke
eisränder funkeln

am ufer
und wie ein wasserfall rauscht

das mondlicht

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S
Bei den Absatz-Erscheinungen übernehme ich ein Stück Teilverantwortung: Im Original waren Formatierungen enthalten, die in der Moderatorenfassung verschwunden sind ... und hier wieder auftauchen.Insofern seht "die erste Strophe" bis Sonne, die dritte beginnt mit nie - und mehr nicht.<br /> Wenn ich nur wüsste, welchen Gefallen du mir nicht tun willst, liebe Gunda...<br /> Uschi malt ein Wortbild. Das macht Lyrik aus...<br /> lg<br /> Slov
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R
Ich habe den ersten Teil gelesen und ich dachte mir jetzt, dass ich hier auf den zweiten Teil einfach mal etwas schreibe. Ich bin eigentlich nicht so der romantische Typ und es ist auch so, dass ich nicht selber dichten kann, denn mir fällt da immer nichts ein. Umso mehr bewundere ich solche Menschen wie Sie, die sich da anscheinend einfach hinsetzen können und dann drauf los schreiben. Ich finde das einfach super. Ich muss wirklich sagen, dass ich sie da sehr bewundere.
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G
ein bisschen irritieren mich hier die Absätze bzw. wie Zeilensprünge... <br /> Warum steht "das licht" am Anfang der zweiten Strophe statt am Ende der ersten? Und "am Ufer" gehört doch eigentlich direkt unter "eisränder funkeln" - oder liegt das an der Übertragung?<br /> <br /> Ansonsten gefällt mir das Stimmungsbild, das du zauberst, liebe Uschi, ich friere direkt.<br /> LG<br /> Gunda<br /> <br /> Nein, Slov, ich tue dir jetzt nicht den Gefallen ... *g*
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