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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Hanna Fleiss: Von Sternen

 

Taghin sangen wir

Unsre Lieder. Winter kamen

Mit Sturmgewölk, Sommer vergingen

Wie Tau auf den Gräsern.

 

Aber die Stimmen

Der Heimchen, der wehe Ton blieb.

Aus den Händen floss uns,

Was Jahre genannt.

 

Was immer, kann ich

Dich fühlen nur. Du, mein Weglicht

Aus Dunkel, aus Stille

In gilbender Zeit.

 

Netze des Himmels

Schwingen aus. Hoch im Gittergrau

Verfängt sich ein Stern. Wo aber

Bleiben denn wir?

 

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