jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Durch Slov
Versilberndes Mondlicht
tropft zwischen die Zweige,
geheimnisvoll tanzen die Schatten der Nacht.
Der Duft von Lavendel
betäubt meine Sinne.
Ich lausche dem Dunkel, ein Raunen erwacht.
Im Flüstern des Windes,
dem Rauschen der Wellen
hör' ich deine Stimme, die leis' zu mir spricht.
Im ewigen Wechselspiel
ziehender Wolken
vor'm Kreisrund des Mondes such' ich dein Gesicht.
Ich tauch' meine Hände
in salzige Seide,
die funkelnd sich kräuselt. Gedanken entflie'hn.
Sie geh'n mit den Wellen
auf nächtliche Reise,
begleitet vom Mondlicht. Ich lasse sie zieh'n.
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