jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Durch Slov
Manchmal,
in einem heißen Sommer,
fällt monatelang
kein Regen.
Unter der unerbittlichen Sonne
schwindet das Wasser
aus Teichen und
Bächen.
Sandmeere,
Wüsten gleich, bleiben
zurück.
Sengende Sonne,
eine Weißglühende
Landschaft aus Nichts -
bis Gewitter den Himmel
in Brand setzen
und die dunklen
Brunnen der Einsamkeit,
des Scheiterns und
der Schuld
sich auftun und
deine Stimme
in meinen Augen brennt.
Wolken türmen sich auf,
riesig, graubeballt
wie eine Herde
gewaltiger Tiere.
Uferlose Leere,
um mich Schwärze,
doch an den Rändern
lodert Freiheit.
Wenn der neue Tag
aufsteigt,
wird alles anders sein.
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