jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Sprache in Fesseln Silbe für Silbe gezählt Endlich ein Gedicht
Post lesenNoch spuckt die Zeit vergeblich Jahrhunderte aus, in denen ich dich nicht mehr liebte. Ich werde nicht jung sterben wie Methusalem. Niemand weiß um das du in mir und das ich in dir Und wäre es nur Traum, dann könnten wir doch zumindest träumen.
Post lesenDie Straße, die sie voranschreitet, ist wie ein mit Heißluft gefüllter Schacht. Oder ein Ballon? Dann müsste er gleich aufsteigen. Oder wenigstens sollte die Luft flimmern. Er weiß nicht, ob das Natur oder die Kunst seiner Einbildung ist: Der Himmel ist...
Post lesenSchlaf im Morgengras Ich lecke dir Tauporen Erwache bitte Trauerweidenwald Zweige peitschen mein Gesicht Kein Weg hin zu dir Schlinge um den Hals Mit jedem Baum dir näher Ast um Ast bricht ab
Post lesenEs gibt die Pflanzen eben so. Sie sind nicht traurig, sind nicht froh. Wenn Sonne scheint, wachsen sie eben. Der Mensch erklärt dann, dass sie leben. Auch brauchen sie zum Wachsen Regen. Sie grünen einfach der Umwelt entgegen. So ähnlich ist es auch beim...
Post lesenWie lange maß es wohl, bis Leben Leben war. Nenn es in Astrozeit ein Jahr. Und wann könnt man dann klar erkennen, was wir so selbstverliebt vernünftig nennen? Silvester war es, klar, da kanns kein Zweifel geben, und nur Sekunden läuft des Menschen Herrenleben....
Post lesenIm großen Netzwerk stellt' ich Katzenmann mich brav bei dir zum Kraulen an. Dein Avatar ist so entzückend, all deine Fotos … wie beglückend. Gerad´ hoch stand mir die Schnurrbartpracht hofft´ ich auf eine Liebesnacht mit dir, du rollig scharfe Braut,...
Post lesenWelch Großer Gesang Und die Kordillieren verteilten sein Echo Und die sich an Händen hielten wurden mehr und mehr Und sie einte Weg und Ziel sie hatten frei gewählt Und es schien Frieden mit denen die Krieg atmen denn Menschlichsein heißt auch irren....
Post lesenEs irrt der Mensch, solang er strebt, und Goethe meinte, dass nur so er lebt. Das hieße doch, genau besehn, da Leben selbst als Irrtum verstehn. Das mag dann jeder für sich entscheiden. Ich aber möchte dann doch vermeiden, noch jemanden filosofisch zu...
Post lesenNenn dein Leben ein Gedicht, wenig Strophen hat´s ja nicht - Schiller wäre neidisch drauf, Welch ein wandelvoller Lauf, käm er nicht mit Glocke und auch nicht mit der Bürgschaft auf deines Lebenrhythmus Reimgewicht. Armer aller Jubilar, warst als Kind...
Post lesen