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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Gedichte des Tages Nr. 1194

Manchmal reißt mich eine Idee aus dem Schlaf. Endlich ist ein Gedicht gereift ... oder mir fällt eine Strophe ein, die ich unbedingt an ein älteres Gedicht anhängen muss. Der zweite Fall traf für die letzte Nacht zu. Nun hoffe ich, dass die " Entschuldigung...

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Slov ant Gali: Silvester-Sonett

Dies taube jahr konnt´ nur verlieren, es sang so schrecklich falsch sein lied, ich wünscht´, dass es das exerzieren und bomben werfen erstmals mied´. Es stampfte durch zu hohe wellen es ritt durch öl und wüstensand, es strahlte in der menschen zellen...

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Gedichte des Tages Nr. 1193

Ganz nebenbei habe ich versucht, etwas Lyrisch-Politisches auszuspucken. Dabei diente mir ein Zeitungsartikel als Grundlage: Quotensieg Dazu Sängerentscheidung Da bleibt nur zu hoffen, dass mir die Machwerke nicht zu sehr verübelt werden. Mein nun drei...

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Sebastian Deya: The Beast (3)

Ein Augenblick hinter blau schillerndem Grund die traurigsten Augen voller Verzweiflung vermissen sie selbst die Träne die nicht mehr fließt Die Worte aus unschuldigem Mund mit Hass erfüllt vermisst sie selbst den Gedanken der sie Schweigen lässt In diesem...

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Slov ant Gali: Zynisch

Und als sie Streubomben fanden, die sie selbst geworfen hatten, um sie dem Anderen anzulasten, lag dazwischen ein Kind. Also stritten sie, was besser wäre: Sollte man in die steifen Finger ein Gewehr drücken, fotografiert für die Schlagzeile: Diktator...

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Slov ant Gali: Karfreitag

Einer von euch wird mich verraten Ihr werdet mich alle verleugnen. Welche Revolution es auch immer sei sie wird von Menschen gemacht.

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Gedichte des Tages Nr. 1192

Lyrisches Grauen. Muss man sich schämen, Mensch zu sein? Ich gebe zu, ich hatte nicht damit gerechnet, dass so offen Waffen für einen neuen Kolonialkrieg eingesetzt werden würden. Ghaddafi hatte schon vor langer Zeit seine kleinen Sympathiepunkte aus...

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Ursula Gressmann: Stadtgrufti II

Steinern dampft die Stadt ich höre keinen Meisen Ton und keinen Amselsang vermisse ihn auch nicht. Nur Menschenströme fließen durch die Straßen an mir vorbei asphaltgrau treiben durch das Grün dazwischen ich in meiner Wüstenei der selbstgewählten im Irgendwo....

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Gedichte des Tages Nr. 1191

Spricht etwas dagegen, die Woche mir " Oberst Chaos (ein Montagsgedicht) " zu beginnen? Wenn das nämlich geklärt wäre, könnte ich nämlich noch eine populärwissenschaftliche Ausführung über das Wesen eines Gedichts folgen lassen: " Dialog mit einem Dichter...

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Slov ant Gali: Abschied

Es starb das Wort. Banal war´s, ist ja klar. Ich gehe nun ganz ohne fort, und lass zurück, was gestern war. Und treffen wir uns niemals wieder wieder, vergiss sie nicht, die alten schönen Lieder. Und kommt das Wort zu mir nie mehr zurück, ich summ´von...

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