jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
In graublauer Nacht schmolzen unsere Eishäute Der Kuss der aufgehenden Sonne.. trifft Nebel auf restwarmem Laken. Ob das Abendrot noch weiß von unserer Liebe?
Post lesenIm Frühjahr ein Kopfschütteln ungekehrte Straße im Sommer ein Kopfschütteln nicht gemachtes Beet im Herbst ein Kopfschütteln überall die Blätter im Winter ein Kopfschütteln nicht geräumter Schnee Hinter der bröckelnden Fassade lag dabei das ganze Jahr...
Post lesenManchmal verhaspele ich mich in blindwütigem Arbeitseifer. Dann brauche ich eine Mahnung a la Ursula Gressmann , die mich daran erinnert: Daußen ist ein " sommertag ". Das ist das Echte, kein " Ersatz ". Ja, es ist schon so eine Sache mit den Kreuzen,...
Post lesenDraußen lachts „Hier spricht Edgar Wallace!“ Aus dem Nebelmeer tritt mein Mörder . Auf alles Gefühl legt sich Reif. Mit erstarrenden Fingern gebe ich deine Nummer ein. Es meldet sich eine Mailbox. Den Schrei eines einzelnen Passanten, der das Messer in...
Post lesenStill liegt die Welt unter dem Mond Kassiopeia ist fern und unablässig tropft die Zeit frierend plustert sie sich auf die Krähe überschattet im Winkel der Nacht grau-schwarz zwischen dem Laub und Schatten legen sich um mein Herz
Post lesenAls aber den Unsterblichen ein armes Leben traf, begann er es zu hassen. Er konnt´es nicht verlassen. Das Gift, das er schluckte, wandelte die Farbe des Stuhls. Sich auf Schienen zu legen schien erst die Lösung voll Segen. Denn getrennt ward der Kopf...
Post lesenSebastian Deya schreibt immer noch Gedichte. Seine Spezialität sind dabei laute schrille Töne geblieben ... aber auch so etwas gibt es bei ihm: Leb wohl, mein Kind . Dann möchte ich nicht in Rückstand geraten bei der Vorstellung von . Als ein solcher...
Post lesenGanz oben auf dem Felsen vor dem Sprung sauge ich saubere Luft in meine engen Lungen. Sekunden lang frei fliegen Mögen mich doch Stimmen verrückt nennen Sie werden mich nicht mehr erreichen
Post lesenEine Sternschnuppe verglüht und du sagtest noch ich dürfe mir was wünschen während die Sterne vom Himmel fallen einer nach dem Anderen stürzen sie wie Selbstmörder aus dem Firmament klatschen uns vor die Füße. Wenn die Gesichter zerschlagen beruhigt es...
Post lesenDie heutigen beiden "worträume 2.0"-Kandidaten haben eines gemeinsam: sie sind besonders kurz: " leben schreien " und " In meinem Terrarium ... " Diesmal ein Gedicht, das Eingang in den Lyrikband "Worträume" fand: Sagen wird man über unsre Tage
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