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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(99) vom aber

mein kingergartenlieblingswort
habe ich
in humus gesteckt
und fleißig gegossen

 heute hüllt mich
ein immergrüner
aberblütenbaum
in schützenden schatten 

während ich
bräunende strahlen
auf ungeschützter haut 
ersehne
meint mein baum
nur aus seinem
schatten heraus

sehe man weit

(Slov ant Gali)

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N
Am Interpretationsstreit möchte ich mich nicht beteiligen. Ich habe damit angefangen und fange lieber jetzt damit an, dass wenigstens ein Teil dieses Gedichts lyrisch, richtiger wohl "lürisch" ist: hüllt immergrüner aberblütenbaum schützenden - einmal davon abgesehen, dass aberblütenbaum sicher ein Umklang zu "Apfelblütenbaum" sein soll. Oder leige ich da falsch?
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S
Grins: Gunda weiß um das Problem des Fragens... ich hab es nicht. Ich lenke auch ab. Manchmal das einzige...
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S
Nein, Gunda, du gehst erst einmal von dem aus, was da steht. Ich finde Abras´ Lesart interessant. Sie steckt iwS auch drin (Ich habe auch mal "Hell scheint die Sonne..." gesungen... Aber ...<br /> Es ist ein persönliches Gedicht und ... na, eigentlich hast du das schon so klar gesagt, wie man das in der Kürze prosaisch sagen kann.<br /> Wenn ich dadurch zum schwarzen Propheten werde, dann muss ich die Selbstironie als Würze kräftiger verwenden. <br /> Aber ... reicht nicht Sehnsucht?
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G
Hi, Slov, <br /> komisch, ich hatte ganz andere Wahrnehmungen als Abras beim Lesen deines heutigen Gedichtes, habe es mehr auf dich persönlich und deine "Aber...."-Mentalität bezogen (vllt sehe ich das zu oberflächlich?) Für mich drückt dein Gedicht eine gewisse Sehnsucht danach aus, nicht immer alles aus dem Schatten heraus in Frage stellen zu müssen sondern einfach auch mal Dinge so hinnehmen so können, wie sie sind. <br /> Ähnlich habe ich das bei deinem gestrigen GEdicht empfunden - einfach mal, wie Night es ausdrückte, die Leichtigkeit des Seins genießen zu können...<br /> LG G. <br /> (Du brauchst nicht zu fragen, ich lenke mich nur ab.)
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A
Und wir dachten immer, dass die Sonne,schön wie nie, überall scheinen müsse.<br /> Und dabei werden wir nur geblendet und können die Realität um uns nicht mehr wahrnehmen.<br /> All das Streben nach Freiheit, Glück und Gerechtigkeit führt nur zum Verlust unserer Sinneswahrnehmungen.<br /> Unsere Welt wird zur Illusion.<br /> Jetzt wird klar, warum das Dunkle auch der Lichtbringer genannt wird
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