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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Anthologie zur Friedenslesung 2007: B. Weiss, Gern wär ich eine von den alten Eulen

Gern wär ich eine von den alten Eulen,
die nachts die Welt durch große Augen sehn,

dann müsste ich nie mit den Wölfen heulen

und trüge keine Eulen nach Athen.
 

Geräuschlos schwebend säh ich viele Dinge
Bei Nacht von oben schärfer als im Licht;
Und meine Auge, großgerahmt durch Ringe
Beherrschten – wie bei Sehern – das Gesicht. 

Reglos verschliefe ich der Tage Stunden,
fernab vom Lärm und sinnlosem Geschrei;
flöge im Dunkel lautlos meine Runden,
im Schoß der Nacht geborgen, und doch frei.


Brigitta Weiss, Bad Lauterberg
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S
... jedoch der Eulen finstres Tun hält üble Nagerplage still in Grenzen. Man sollte selbst diese Vögel wie sie sind nicht unterschätzen. Allein, weil wir Menschen sind, sollten wir unsre Klugheit auch nicht überschätzen.<br /> Drum Freunde, erlaubt mir die Bitte: in eurem Bunde der dritte...<br /> (Dabei bin ich weder Tyrann noch Schiller)
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A
Ja, liebe Brigitta,<br /> da kann ich mich gut mit identifizieren und dennoch sollten wir nicht lautlos bleiben, denn wir sind unseren Geschwistern doch auch die von unserer Warte aus gewonnenen Erkentnisse schuldig, um Erkentnis heilbringend in unserer Welt zu realisieren.
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