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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(101) kulturelle größe

goldrandbücher
fesseln
die kulturgeschichte
der menschheit
welche die hosenlosen
sturmfranzosen
bastillierten
 

graustaubige professoren
verdammen folgendes
zu popliger poppigkeit
nerohomerisch göttergleiche größe
könnten dollareuronasische
wechselreiche
niemals gebären
 

entstaubschriftet
werden kommende
aristotelen
lächeln
über die sekundenepochen
papierner alltäuschlichkeit
 

irgendwann
danach
werden sie wissen
fing die
kulturgeschichte
der menschheit an


(slov ant Gali)
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S
grins: <br /> der verfasser kann nur wecken<br /> weil er schon wach ist...<br /> (So ist das mit den Aphoristeleien: <br /> Sie sind zwar den Gedanken wert, <br /> doch manchmal stimmts auch umgekehrt...)
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G
Grins...<br /> Ich bediene mich mal ganz frech der Zeilen, die mein Dichterfreund aus der Schweiz unter seine privaten Nachrichten zu stellen pflegt:<br /> <br /> Wenn Sie eine Zeile<br /> beglückend anspringt,<br /> gebührt die Bewunderung<br /> Ihnen selbst.<br /> Der Verfasser kann nur wecken,<br /> was lebendig ist.<br /> -Peter Horton-<br /> <br /> Deine Zeilen springen wohl jeden von uns unterschiedlich beglückend an.
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S
Ich bin begeistert!!!<br /> Das "altehrwürdige" h habe ich vorsorglich entfernt.<br /> An Gundas Auslegung habe ich beim Schreiben nicht gedacht. Da hatte ich ganz konkret den Eindruck einer 32bändigen "Kulturgeschichte der Menschheit" im Auge, die wirklich mit der französischen bürgerlichen Revolution endet, weil für die Autoren da die "Kultur" endet.<br /> Ich bin Optimist genug, dass wir auch erst vor dem Beginn einer besseren, dauerhafteren Kultur (und nicht dem Untergang) stehen könnten. Dass unsere Geschäftlichkeit einstmals auf Unverständnis stoßen könnte.<br /> Aber Gundas Interpretation ist so sehr akzeptabel, dass ich fast mein eigenes Gedicht anders sehe.<br /> Aber das soll ja so sein. In tiefstem Verborgenen schreibt etwas Anderes mit, dass sich der blanken Vernunft entzieht. Mit etwas Glück springt es den Leser an.<br /> Zwei Gedichte in einem...<br /> Makabrerweise hat ja auch Abras´Auslegung was für sich.Und seine Angst. <br /> Verblüfft, was alles aus solch Worten erwächst,<br /> Slov
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A
sans culotte, Slov, ohne Unterhosen,in Anspielung ihrer Armut, die hatten bei der Revolution die Hosen an!<br /> Und gaben die Macht im Anschluss an einen Diktator weiter.<br /> Mich fröstelt, wenn ich in dein Gedicht hineinfühle.<br /> Blos keinen Fatalismus
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G
Ach so, mit dem "Kommenden" meinst du vllt etwas, das erst kommt, wenn die Menschheit ausgestorben ist? Kann natürlich auch sein.... So ganz in Slovs Hirnwindungen reindenken kann man sich ja nicht immer ;-)
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