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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(133) nach dem speckgürtel

… kommen für die heidekrautbahn
entbehrliche bedarfshalte
moos an baumgreisen
ersetzt pfadfindern
kompassnadel

fallende feuchte
umhüllt mich
wie weiches linnen
sehr fern bellt stille

auf befestigtem weg
verstarb
ein fetter frosch
an altersschwäche
baumstümpfe träumen
von irgendwann
aufsprießenden trieben

an der langen queren straße
laden mich kreidebuchstaben
auf einer farbarmen tafel
zum osterschmaus
vor pfingsten

am haus nach der kreuzung
mit der hauptstraße
liegt im antiquarischen schaufenster
eine pyramide
abgewetzter koffer 

wenn es wärmer wird
erzählt einer
dann wird alles
lebendig
bis wieder nebelstümpfe

im winterschlaf
fröscheln


(Slov ant Gali)

 

 

 

 

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S
Das wars noch nicht. Am Schluss muss weg:<br /> sohn<br /> der seiner familie<br /> hinter der grenze berlins<br /> geld bringt<br /> dann kommen sie
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S
Es tut mir ja Leid um den Ausdruck, aber er geht einfach nicht:<br /> an der langen queren straße<br /> ohne anfang und ende<br /> im menschenort<br /> laden mich kreidebuchstaben<br /> auf einer farbarmen tafel<br /> zum osterschmaus<br /> vor pfingsten
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S
Hallo Norbert ... und dir Gunda zur Beruhigung: Das Fröscheln war kein Tippfehler. Zufrieden bin ich allerdings jetzt, nachdem ich weiß, dass mindestens ein wesentlicher Teil der "Kritikerschar" (Sorry, Norbert, aber emotionale Frauen zählen da mehr)das voll verstanden hat.<br /> Ansonsten: Jede Einzelheit geht auf eine ganz konkrete Beobachtung zurück. Nur bei dem Sohn habe ich gemogelt, dem habe ich den Sinn der Rede seines Nachbarn zugeschoben.<br /> Es ist an der Stelle noch interessanter, als Gunda meint: Die Straße geht einfach in einen Weg über. Als Straße hat sie tatsächlich auf beiden Seiten kein Ziel...<br /> Für morgen habe ich noch eins als weitere Auswertung meines gestrigen "Dienstausfluges"...
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G
... lass, um Himmels Willen, bitte bitte das Wort "fröscheln" drin. Ich denke, es war ohnehin Absicht, aber selbst wenn nicht, lass es bitte für mich drin, ja?<br /> <br /> Der fette Frosch, Norbert, durfte wohl deshalb an Altersschwäche sterben, weil ihm durch den spärlichen Autoverkehr die Möglichkeit genommen wurde, durch einen Autoreifen zu Tode zu kommen ^^<br /> <br /> Das ganze Gedicht, Slov, gefällt mir alleine schon von der Stimmung her, die deine Worte geschaffen haben (die Hintergrundaussage ist mir natürlich auch nicht verborgen geblieben, die ist ja sozusagen in deiner Überschrift zusammengefasst). Ich habe dich auf deinem Nebelspaziergang gern begleitet.
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N
Also die Stimmung finde ich ist fesselnd. Son bisschen mystisch unheimlich, faulig verloren.<br /> Bei einem großen Teil der Bilder frage ich mich, ob es reine fiktive Bilder sind oder was Reales. Aber eine Straße, die Anfang und Ende NICHT im Menschenort hat, kann ja wohl nichts Reales sein. Und woher kommt der fette Frosch?<br /> Und ist fröscheln ein Tippfehler? Muss das nicht frösteln heißen?
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