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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(142) Die Milch meiner Mutter …

… nährte glücklich
den winzigen Faustkeilfinder.

Die Milch meiner Mutter

versiegte fast
am Maja-Tempel in urwäldlicher Wiederkehr.

 
Die Milch meiner Mutter

versiegte fast
mit den Bisons des ballernden Büffel-Bills.

 
Die Milch meiner Mutter

versiegte fast
im Moment der gierigen Vorfreude am Bohrloch.

Die Milch meiner Mutter

schmeckt
nach aufgelösten Tränenströmen.
Ich bin durstig.
Lasst mir

die Milch meiner Mutter.

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S
Oh, Gunda, ich fürchte, Norbert hat das viel abwertender gemeint: Nicht ich wollte es komisch, sondern für ihn wirkt es wie ungewollte komik; er kann wohl den Tonfall nicht Ernst nehmen (oder will es nicht). Daher sein Predigt-Salmon.<br /> Seiner Meinung nach habe ich wohl zu dick aufgetragen.<br /> Aber wenigstens habt ihr die Mutter gleich als die Mutter Erde im Sinne vieler Indianervölker identifiziert.
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G
Komisch, Norbert?<br /> Ich glaube nicht, dass Slov die Zeilen komisch gemeint hat.<br /> Mir kam vielmehr in den Sinn: Die Milch einer Mutter versiegt automatisch, wenn sie ihre Kinder nicht liebt...<br /> Bislang hat Mutter Erde eine Engelsgeduld aufgebracht und eine fast endlose Liebe. <br /> Wenn wir nicht langsam anfangen, diese Liebe auf natürliche Weise wieder zu erwidern, stirbt sie irgendwann...<br /> Wünsche euch eine liebevollen Tag. G.
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N
Oh, Mutter Erde, die du mich nährst am Tag und in der finstren Nacht, behüte mich! Möge die Hand derer, die sie an dich legen, diese Hand, im Fluge verfaulen, damit auch meiner Kinder Kinder deiner Gaben gewiss sind. Denn salzig schon ist dein Brot...<br /> Also ich weiß nicht, ob ich das komisch finden soll...
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