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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(197) auf nimmerwiedersehen

du hast die kraft
der böse blaue ritter
schwenkt schon
das weiße tuch
 

deinem mädchen
brennen die haare
es kann fliegen
wie du
niemand wird weiter
über deine grüne haut lachen
im violetten regen
auf der seerosenblüte
dauert dein dasein
wie lange du willst

dein mädchen
wäscht sich die haare mahagoni
sie beleuchten  
die wolken
bis die blüte explodiert
und du auf der kuppe
einer fontäne reitest
zwischen bunten blättern
mit deiner elfe
in den armen
 

ihr flammenkopf
verbrennt
dein gestern


(Slov ant Gali)
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S
Lach: "Schwarzer Ritter" erschien mir zu banal. Für einen, der an grüner Haut leidet, ist vielleicht der blaue R. der Grausige...
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B
Also ich finde Norbert sollte etwas lyrischer werden- ich finde das Gedicht sehr gut.. und denke mir meinen Teil...<br /> viele Grüße <br /> mar-sho
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G
sorry, habe mich wohl falsch ausgedrückt. <br /> Dass der blaue Ritter Gefahr von außen symbolisieren soll, ist mir klar. Nur hätte ich gern gewusst, worauf das Bild des "Blauen Ritters" fußt.
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S
Die Glocke hat sich gerade eingeschaltet.<br /> Warum ist der blaue Ritter ein Problem? Gibt es nicht immer eine mehr oder weniger reale Bedrohung des Glücks, eine persönliche Schreckensvision?<br /> Im weitesten Sinne hat übrigens die grüne Haut was mit dem Frosch zu tun: Ein Bild, eine Unvollkommenheit, deretwegen die lyrische Figur in ihrer normalen Welt gehänselt, ausgestoßen wird...<br /> Beim Rest kann man sich voll in eigene Imaginationen fallen lassen. Hauptsache, sie werden, wie Norbert das nennt, als "angenehm" empfunden...
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G
"Lürickerinnen"? *grins*<br /> Ich wollte mir eigentlich ein bisschen mehr Zeit lassen mit dem Kommentieren, aber jetzt läuft sie mir davon. <br /> Also, mein erster Gedanke (wg. der grünen Haut)war wieder der an einen Frosch, aber Frösche können nun mal nicht fliegen...<br /> Das Bild, das nun vor meinem inneren Auge entsteht ist das von verschiedenfarbigen Libellen, denen ja rein oprtisch etwas elfenhaftes anhaftet, in schwirrend heißer Luft über einem Teich. Ihr fliegender Tanz über Seerosenblättern symbolisiert für mich das ewig alte und doch immer wieder neue Spiel der Liebe.<br /> Die letzten viel Zeilen lenken mich interpretatorisch in die gleiche Richtung wie Norbert: neue Liebe tröstet über Altes hinweg.<br /> <br /> Aber ... "Besinnlches"?<br /> <br /> Und den blauen Ritter kann ich metaphorisch nicht so richtig übersetzen.<br /> LG<br /> Gunda
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