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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(218) schändlich

der mann

hatte sich nichts

dabei gedacht

 

den ball warf er

zurück zu dem kleinen mädchen

dessen patschhändchen

ihn ins tiefe wasser verloren

 

es lachte

und schleuderte seinen ball wieder weg

zum mann

 

welch spaß

er tat was es  

von ihm erwartete und

die eltern am ufer lachten mit

 

zu spät

kam dem mann

der gedanke

 

ins gedächtnis des kleinen mädchens

war vertrauen gebrannt

du kannst fremden männern

bälle zuwerfen

 

sie bringen sie dir zurück

und die welt ist

heiter

(Slov ant Gali)

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M
Genau darum geht es doch, wir verlieren unsere normale Natürlichkeit, die spielerische Art das Leben mal zu sehen..sich wieder wie ein Kind zu fühlen, dankbar sein über ein Lachen eines Kindes..heute ist alles "verdächtig"..und nur weil wir nichts unternehmen..das Gedicht trifft diesen Zustand perfekt, meiner Interprätation..nach.
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S
lach: an anderer stelle hättest du deine sicht mit dem hang zu positivem begründet.<br /> etwas "idealismus" solcher art braucht jeder.<br /> und in der masse der wirklichkeiten passiert natürlich nicht so viel, wie sensationshascher das glauben machen
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G
Idealist... leider.
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S
Ich fürchte, das ist noch komplizierter.<br /> Letztlich müssen wir eine Welt anstreben, in der dieses kleine Mädchen eben Vertrauen haben darf. Wo kommen wir hin, wenn das Mädchen, misstrauisch instruiert durch die Eltern einen Fremden zuerst als Gefahr ansehen muss?
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G
Na, da bin ich ja froh, dass ich Abonnent bin...<br /> <br /> Wenn der Protagonist deines Gedichtes im Nachhinein diese Gedanken hatte, ehrt ihn das sicherlich. Die tragende Rolle aber müssen die Eltern in einem solchen Fall spielen, sie sind gefordert, ihrem Kind beizubringen, nicht vertrauensselig zu sein. Hätte der Mann sagen sollen: Nein, ich spiele nicht mit dir, ich will nicht riskieren, dass du Vertrauen zu Fremden aufbaust, das könnte dir später einmal schlecht bekommen? <br /> <br /> Als Denkanstoß für alle Jungeltern solltest du dein Gedicht mal an die Redaktion der "Eltern"-Zeitschrift senden...<br /> LG G.
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