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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(232) wär ich groß …

dann säh ich klar

der regen verzogen

all meine schlechten seiten

geschmolzen in der sonne

 

dann säh ich klar

die wolken verzogen

all meine fehler

in weisheit gebadet

 

welch leuchten

welch sonnenschein

ich selbst erstrahlte

um mein haupt

wände sich ein regenbogen

als lorbeerkranz

 

mir bliebe nichts mehr 

zu gewinnen

aber alles wär

verloren

(Slov ant Gali)
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E
<br /> Besteht nicht gerade dann, wenn alles verloren ist, die Möglichkeit, wieder Neues zu gewinnen?<br /> <br /> <br />
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S
eben...
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P
Hmm, ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe.... Aber für ich klingt es wie nach dem Streben nach Perfektion und Perfektion ist langweilig, do dass man es nicht für wirklich ersterebenswert ansehen sollte. :o)
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G
Deine Erklärung lässt mich vermuten,Slov, dass ich das Gedicht zunächst falsch aufgefasst habe. Ich hatte angenommen, mit der Konjunktivform wolltest du die Träume des LI beschreiben: "Ach, wäre es schön, wenn ich so groß wäre, dass...". Dann wären die letzten beiden Zeilen als Warnung des Autors an das LI zu verstehen: "Würdest du, LI, so, wie du es dir selbstherrlich erträumst, hättest du in Wirklichkeit alles verloren."<br /> <br /> Jetzt interpretiere ich es so, dass dem LI von vornherein BEWUSST ist, welche Folgen großkotzige Überheblichkeit auf die eigene Menschlichkeit haben würde.<br /> Dann kann das "alles wär' verloren" stehenbleiben. Allerdings würde ich davor noch dein Lieblingswort einfügen. ;-) LG G.
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M
nun- wer weiß das schon...wie hat es denn Zäsar gehalten mit seinen "Songs"<br /> liebe Grüße <br /> Mar-sho
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