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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Gunda Jaron: Hinterlassenschaft

Nachdem er für die Parteifreunde gestorben war,

machten diese sich daran,

seinen Kleiderschrank zu durchforsten.

Könnte ja sein,

dass darin noch das ein oder andere Brauchbare

zu finden sein würde.

 

Und tatsächlich:

 

Schuhe -

von Generation zu Generation

weitervererbt,

aber eigentlich jedem von ihnen

viel zu groß ...

 

Deckmäntel -

großzügig gewebt

aus feinster Nächstenliebe und edelstem Respekt,

aber das Innenfutter

kleinkariert gemustert

mit Zeichen schillernden Zynismusses

und kratziger Rücksichtslosigkeit ...

 

Spendierhosen -

blendend gepflegt,

aber die Taschen ausgeleiert

vom häufigen Hineingreifen ...

 

Socken -

alle nach dem gleichen

Strickmuster gefertigt,

aber in den unterschiedlichsten

Farbkombinationen ...

 

Narrenkappen -

ganz hinten in der Ecke

verstaut ...

 

und Hemden ohne Taschen -

für jeden von ihnen eines...

 

 

 

 

Anm.: Es ist mir wichtig zu bemerken, dass sich dieser Text NICHT auf eine bestimmte Person/Partei bezieht. (die Autorin)

Anm. 2: Es ist wichtig zu bemerken, dass sich dieser Text NICHT auf ein bestimmtes Datum bezieht (der Blogbetreiber)

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Ende der Strasse<br /> <br /> Zu oft war ich hier,<br /> am Ende der Strasse,<br /> du entscheidest<br /> und ich hab dich Baby genannt,<br /> deine Augen wurden kalt,<br /> arktisches blau,<br /> deine Augen,<br /> haben,<br /> mein Feuer verdampft,<br /> du entscheidest,<br /> ich öffne meine Liebe,<br /> lass die Seele atmen,<br /> das Leben wartet nicht,<br /> ich muss gehen, Baby,<br /> ich gehe.
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