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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(332) von der Rippe

einst hat mann eitel aufgeschrieben
ihr wisst das alle meine lieben
zur frau da ist es erst gekommen
durch eine ripp´ dem mann entnommen
den vorher schuf der herr vollkommen

logisch wär in diesem falle
danach da hat er sie nicht alle
mit dem idealen körperbau
war es vorbei schuf gott die frau
nun fehlt ne rippe ganz genau

manch einem fiele dazu ein
ein rippchen könnte übrig sein
und gott mit unverstandnem plan
der wendete sie sinnvoll an
dass mann sich einmal freuen kann

die frage bleibt in diesem fall
welch schöpfung ist nun ideal
ist es die erste rippenzahl
bevor gott adam amputiert
wodurch er leider demonstriert

dass eva mit ner rippe mehr
besonders gut geraten wär
oder hat gott dabei entdeckt
dass mensch zu viele rippen streckt 
in  weniger das wahre steckt?

wir sehen hier gott soll man preisen
der fall scheint deulich zu beweisen
dass was man baut schon mit erfahrung
und sei es nur zum zweck der paarung
ist beste schöpfung zur bewahrung
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A
Hallo,<br /> will denn niemand zur Kenntnis nehmen, dass Gunda auch beim Christentum erkannt hat, dass GOTT eine Frau war? Andere Religionen wussten das früher noch... Slov traut sich nur nicht ganz...<br /> kopfschüttel, Anna
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W
Ach, Mädels!<br /> <br /> Ach, wenn ich schwanger wär,<br /> das wäre ein Erlebnis.<br /> Ich wüsste: Bald gebär<br /> ich ein Verkehrs-Ergebnis.<br /> <br /> Ich könnte oft mit dir ... –<br /> und Mittagsschlaf stets halten.<br /> Und Gründe hätt ich für<br /> den Bauch und all die Falten.<br /> <br /> Wenn deine Mutter kocht<br /> (das kann ich dir versprechen),<br /> auf ihre Kochkunst pocht,<br /> dann könnte ich erbrechen.<br /> <br /> Für’s Rauchen hieß das: Stopp!<br /> Und auch für’s Rotwein-Saufen.<br /> Und Schluss wär’s mit dem Job<br /> und mit dem Wahllos-Kaufen.<br /> <br /> Ein Kind aus deutschem Holz<br /> käm dann nach deutschen Wehen.<br /> Das deutsche Volk wär stolz<br /> und könnte fortbestehen.<br /> <br /> Dem Staat gefiel das wohl<br /> für seine Staatsgeschäfte.<br /> Ich gälte als Symbol<br /> der Volks-Vermehrungskräfte.<br /> <br /> Vorbei mit einem Schlag<br /> Reformstau und Misere<br /> im Deutschen Bundestag,<br /> ach, wenn ich schwanger wäre.<br /> <br /> Zum Lohn für meinen Spross<br /> bekäme ich mehr Rente.<br /> Als Vater gäb mein Boss<br /> mir manchmal Alimente.<br /> <br /> EIN KIND - DAS WÄR DER CLOU!<br /> Es könnte uns gelingen,<br /> dass Deutschland, ich und du<br /> den Aufschwung so erzwingen.<br /> <br /> Ach, wenn ich schwanger wär ...<br /> Wie schad, dass ich’s nicht kann!<br /> Womit ich hier erklär:<br /> Ich bin halt bloß ein Mann.<br /> <br /> Wolfgang Reuter, 31. 03. 2006
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G
Hi, Norbert,<br /> Slovs Gedicht und dein Kommentar entlassen mich jetzt mit einem Lächeln in die Pflichten des Alltags ...<br /> <br /> Natürlich muss "Mann" in der ersten Zeile stehen, sonst würde ja das "eitel" nicht mehr passen ^^...<br /> Nee, nee, das meine ich jetzt ausnahmsweise mal nicht frech sondern rein formal bedingt.
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N
´N Morgen, Gunda!<br /> So geht das ja wohl nicht.<br /> Der arme Slov DEUTET die Bibel um, und du verlangst, er soll sie gleich umschreiben!<br /> Immerhin kann hier niemand meckern, wenn mann da steht, wo man (!) an sich man erwarten müsste.<br /> Einen heiteren Tag<br /> Norbert
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G
Aber, aber, lieber Slov, wir wissen doch schon seit langem, dass Gott nur übte, als sie den Mann erschuf. Und da der Prototyp ihr noch nicht so recht gelungen schien ...<br /> Die letzten drei Zeilen würde ich daher neu schreiben:<br /> [...] <br /> dass das, was man zur Übung baut<br /> ja immer noch zur Paarung taugt,<br /> auch wenn's noch nicht perfekt ausschaut ...<br /> <br /> frech grinsend grüßt<br /> Gunda<br /> <br /> Andererseits ist dein Gedicht natürlich ein nettes Kompliment an die beste Schöpfung, das sollte frau lobend anerkennen und tut es hiermit. Vergnüglich zu lesen und formal gelungen außerdem.
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