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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Hanna Fleiss: Winterfühlen

Zerbrechlich wie Träume

Unsere Wegspuren, gehüllt ins Dunkel

Des Tags, wir leben den kalten Schlaf

Unsres Traums.


Deine alte Hand

An der Rinde der winternackten Buche. Aus

Schneeigem, blattlosem Geäst blickt sie

Herab auf uns, majestätisch.


So zerbrechlich auch sie.

Der Baum, rindenhart, und wir – was

Wissen wir von Schweigen, Verwehn

In weißkalter Zeit.

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