jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Durch Slov
"so grau war der frosch
und um ihn herum
strahlten nur schöne grüne
und er suchte morast
als versteck für sich
und als sängers verborgene bühne
so blind war die fröschin
und er sang so schön
quak
und die mücken sie tanzten
und zu end war der tag ..."
Mückarus war ursprünglich als Wortspiel gedacht: Es vermischt den gewaltigen Anspruch (des Ikarus zu fliegen) mit der Mickrigkeit unser Möglichkeiten (eben eine Mücke zu sein – aber die kann fliegen!). Das schließt sogar romantische Bilder aus dem Tierreich ein, wie ich dies in „unter fröschen“ versucht habe...
Ein ganz neues Gedicht von Hanna Fleiss ist „Schranken“. Dass sie sich auf ihre Weise mit dem Begriff der Freiheit auseinandersetzt, prädestiniert ihr Gedicht geradezu im „Dreier“ Exil im eigenen Land veröffentlicht zu werden.
Damit es nicht zu eintönig wird, folgt als Lieblingsgast Ursula Gressmann mit „kalt“, ein Gedicht für den Dreier Flockentanz, in dem trotzdem keine Flocken tanzen...
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