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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Sebastian Deya: Tweed 10 (Rech-Tweed)

Tweed 10 (Rech-Tweed) Feiner Zwirn kalt hinter der Stirn preußisch pomadisiert graues Blut Hirn mit Bildung gerissen in Gewissheit hat er sich selber überzeugt vom Wissen ins Gewissen geschissen

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Gedichte des Tages Nr. 1006

Heute ist Ursula Gressmann ein wenig „Star“ des Tages: Zum einen mit dem neuen, herrlich „morbiden“ Gedicht „ zeitlos “ … das beschriebene Bild habe ich beim ersten Lesen ungewöhnlich lebhaft vor Augen gehabt. Dann grabe ich den alten Visionärszyklus...

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Slov ant Gali: Nummer 30

Nummer 30 rehaugen hießen ihn sie bekitzen für sie revolutionen zu lassen sie setzte ihm später hörner auf mit einem der revolutionen machte

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Ursula Gressmann: Einsamkeit

Einsamkeit Durch das Fenster sehe ich auf die Körnung im Verputz der Mauern gegenüber als gehöre sie in eine andere Welt Liebe macht so verletzlich immer wieder und die brüchige Wahrheit schmeckt nach Blut in dieser kalten Nacht

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Gedichte des Tages Nr. 1005

„ Blindeninstitut “ stellt eigentlich erst einmal „nur“ die Frage, wie „wir“ mit Blinden, in bestimmten Fähigkeiten Eingeschränkten umgehen. Aber schon stolpert das Gedicht über die Frage, was heißt „WIR“? Also bin ich bei der Feststellung, dass die Abfolge...

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Slov ant Gali: Nummer 29

Nummer 29 nach graublauer nacht verdampfen geschmolzene eishäute in aufgehender sonne werden wir beim abendrot in glatter bügelwäsche neue wärme finden?

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Ursula Gressmann: Herbst

Herbst Den Schmetterlingen folgen Blüte zu Blüte obwohl Herbst ist der Flügelschlag schwächer wird einige sind noch übrig duften locken

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Gunda Jaron: Vorteil

Vorteil Die Abseitsfalle - dein Metier! Du foulst im Lauf und trickst mich aus. Dein Publikum, wie eh und je, spendiert dir stürmischen Applaus. Und wär' die rote Karte dein, erteiltest du mir Platzverweis. Du grätschst von hinten in die Bein' und setzt...

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Gedichte des Tages Nr. 1004

Hiermit erkläre ich den heutigen Tag im GdT zum Tag des lyrischen Hundes. In allen drei Gedichten sind irgendwie Hunde gegenwärtig. In „ eine brillenfrage “ zwar nur indirekt als Begleiter des unverständigen Schäfers, in „ Morgen “ als hechelnder Schlittenhund...

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Slov ant Gali: Nummer 28

Nummer 28 sie ist gegangen meine geöffnete faust legt ein gedicht auf das laken voller melancholie vielleicht kommt die liebe gleich wieder

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