jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
9.9.09 einen sprung weit lagen große geschäfte nicht für einen zwerg neben krupps kanonenrohren er suchte nur ruhe wie heimat über alles in der welt geschenk eines kaisers sonne und platz wenn nur die anderen wegrückten und er gehörte doch zu dem volk...
Post lesenFinsternis Wer schweigt, stimmt zu. Ich schreie mit den Menschen in Israel, Palästina und überall auf der Welt auf ihrer vergeblichen Flucht vor dem Krieg. Häuser wie Hütten in Schutt und Asche gelegt, Familien getrennt, obdachlos, der Vernichtung preisgegeben....
Post lesen9.9.1929 ein schwarzer freitag war nie weissgesagt worden wo gerade eine neue ruth gegeben war ins häuschen vor eigenem garten einziehen in das nest unterm wagenrad der störche geblieben das fahrrad zur stempelstelle manche freunde auf suche nach sinn...
Post lesenDas neue Jahr ... Zuerst werden die nadelnden Zeugnisse des alten entsorgt. Wir schreiben den „ 2. januar “ (oder „jänner“ wie der Österreicher sagen würde). Vielleicht stellt sich da liedhaft „ tiefe leere “ ein. Ist das kein Grund, sich ums „ Verstanden...
Post lesenhinz und die freunde ein freund ist hinz wer ihm was nützt in notzeit schnell ihn unterstützt sich sorgt dass ihm der schornstein raucht und da ist wenn er ihn grad braucht jedoch in umgekehrter lage wird freundschaft schnell für hinz zur plage
Post lesenHinzens geburt Bevor der Hinz geboren war, schwamm er beinah ein volles Jahr in warmem Nährgewässer - nie hat´ er´s später besser. Kaum hatte er sich eingerichtet, zwang Mutters Weh, dass er verzichtet. Mit Druck und Press wurd´ ihm bedeutet, ne neue...
Post lesenUnschuld Als oft verkannter Superheld hat Hinz als Kind viel angestellt was ihn zu manchem Märchen zwang, wenn man erforschend in ihn drang. Und trafen Hinz die Schläge fester, erinnerte er sich der Schwester, die er doch nur beschützen wollte, weshalb,...
Post lesenEiszeit silberschein des mondes auf den letzten rosen im garten spröde wie glas in der kälte mein federkleid zerschlissen nur noch reste an den manschetten rabenflügelschwarzes gelächter zwischen den bäumen
Post lesenDas Flüstern der Wellen erstarrt Eisatem weht Sterne klirren vor Kälte am Firmament weben silberglänzende Traumschleier zur Erde
Post lesenWinterwunderzeit Eiszapfen lang und blind schmücken den Hausgiebel. Eine Krähe sitzt hochoben auf dem Dach und wirft mit Schnee. Winteridylle.
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