jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Meine Arbeit mache ich seit Jahren gerne. Nur im Traum da reise ich in weite Ferne. Erst in der Ferne, ob im Raum, ob in der Zeit, macht sich Glücksgefühl und Ruhe in mir breit. Meinem Chef dem haut´ ich gern eins in die Fresse, denn der sieht nicht eine...
Post lesenIn eine Grube fielen einst drei Hasen. Der eine weiß wie Schnee, der zweite grau wie die Erde, der dritte aber braun wie die Borke der Bäume. Wie gern hätten sie zur Flucht geblasen. Wärn geschwommen wie kein Hase im See, wärn geritten auf dem Rücken...
Post lesenStell dir vor, es käm der Tag, da hätte das Gute gesiegt! Kein Gedicht klagte mehr über Ungerechtigkeit und Armut. Kein Lied rief mehr zum Kampf gegen Krieg, für den Frieden. Alle Lyrik lobte die Liebe. Wie langweilig! Ihr Dichter! Rettet den Kapitalismus!...
Post lesenAn der Schlange stehen sie, das Buch, das sie gekauft, vom Dichter signieren zu lassen. Dabei haben sie es doch geschrieben das Buch der Geschichte(n). Am Stammtisch verfluchen sie die Politik der Regierung. Dabei haben sie sie doch gewählt. Am Schalter...
Post lesenIch bin nach dieser Nacht mich schämend aufgewacht. Nicht einmal Siegmund Freud hätt weiter mich betreut. Wer sollt´ nach solchem Traum mir weiter noch vertraun? Die Startzeit-Lücke klafft, weiß nicht wie ich´s geschafft. Security, oh Schreck, war unsichtbar...
Post lesenIch musste etwas sagen, ich fühle mich betroffen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, doch ich bin für alles offen. Ich paddle im Gelee ich komme nicht voran. So vieles wär zu tun, was alles ich nicht kann. Ich strecke Hand für Hand ins dunkle Leere aus....
Post lesenEs geht mir gut. Ich habe satt zu essen. Der Stromanbieter ist bankrott, doch darf ich das vergessen: Wenn ich nur irgendwie bezahl´, kommt Strom aus jeder Dose. Und auch die Wasserspühlung geht. Nichts geht mir in die Hose. Auf meinem Konto eine Zahl...
Post lesenEs merken der Kette Gäste im Sterben, dass viele Köche den Brei verderben. So sagt man es ganz allgemein, doch das muss gar nicht richtig sein. Denn was wir so innig zusammen tun, lässt es uns auch nicht lange ruhn, gerät am Schluss uns wohl am besten,...
Post lesenEs posauniert ein Schneckenmann, dass, wer nur will, auch alles kann. Er beispielsweis´ rennt in die Fernen - man würde ihn noch kennen lernen. Er streckt und reckt sich voller Mut er sei ein Schneck, er könnt´ das gut doch schon scheint der Entschluss...
Post lesenZwei Menschen haben mein Gedicht gelesen zwei Menschen auf der ganzen Welt. Dem einen half es zu genesen vom Fäulnisvirus namens Jagd nach Geld. Die Verse haben mir noch nicht gefallen, die Reime kamen weder rein noch gut. ich zeigte sie herum trotz allem:...
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