Ich schneide dich entzwei du Nacht zerteile dein schwarzes Kleid und gehe dorthin wo die Löwen schlafen mit goldenen Mähnen Scherenschnittwälder am Horizont... ...
So heißt es in Ursula Gressmanns Gedicht "schwarz". Ob es wohl dieselbe Nacht ist, in der ich die Bühne frei gebe und Vergessen suche?
Nein, ich will nicht jemand sein, der eine Entschuldigung für einen Selbstmordattentäter ausspricht. Ich verstehe aber Menschen, die Dinge erlebt haben, bei denen der Spruch "Gott ist groß" wie Hohn klingt und die nichts Vernünftiges zu tun sehen...
Ganz anders als die Sehnsucht nach einem weit erfüllten Leben für mich Mücke in Mückarus versteht Norbert Rheindorf in "Feuerland" die weite Ferne in der Nähe... Das Gedicht stammt aus der Anthologie "Fernes Licht des Cenarius-Verlages Hagen.