jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Durch Slov
Wir schreiben den 11. September und mein erstes Gedicht „ Die Taifunmeldung“ scheint damit gar nichts zu tun zu haben. Es ist aber eine bestimmte Denkungsart, die doch Analogien zulässt...
Umgekehrt ist es bei „Ground Zero“.
Hier wurde mir schon unterstellt, ich wollte mich in die Lage eines der Opfers jenes Anschlages hineinversetzen, was ich nicht könnte – aber ja auch mit dem Gedicht nicht beabsichtigt hatte.
Für mich viel wichtiger ist es, an einen anderen 11. September zu erinnern.
An jenen des Jahres 1973 nämlich, wo durch einen faschistischen Putsch eine Regierung der friedlichen Fortschrittshoffnung in Chile und an die grausam-spektakuläre Ermordung des Volkssängers Victor Jara. Deshalb folgt unter „Entschuldigung“ Für Victor Jara1, 1973
1 Ein Freund riet mir anzumerken, dass es sich um einen durch die chilenischen Faschisten gequälten und dann ermordeten Volkssänger handelte, weil dies die Jungen heute nicht mehr wüssten…
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