jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Zum Piton de la Fournaise 1 Im Tal zog Nebel auf / Ein schlechtes Zeichen zu so früher Stunde / Am Parkplatz unterm Gipfel setzte Regen ein / Regen, Regen, Regen - ein Regen, kalt wie im November in Berlin / Wolken im Gesicht, grau und trist, wie einst...
Post lesenSich an Paul Celan zu vergreifen verlangt Mut oder Unbekümmertheit oder beides. Jürgen Polinske wagt es und lässt sein " (Jetzt da die Betschemel brennen) " entstehen. Es ist fast ausverschämt, ausgerechnet darauf das zweite meiner Beispielgedichte für...
Post lesenmein freund der sportlehrer antwortete mir ausweichend warum wir deutschen bei den wirklichen revolutionen bisher immer gescheitert sind und auch heute wohl als letzte den schritt in eine endlich menschliche gemeinschaft schaffen wenn überhaupt stelle...
Post leseneines tages werden wir ein haus entwickeln das halb lebewesen halb roboter unsere gerade gedachten wünsche wirklichkeit werden lässt was wir als formen fordern wird existieren durch uns und uns deshalb kaum drin nicht wieder hinauslassen vergeblich werden...
Post lesendie Schabe flieht nicht das Licht und der Tag ist so hell Eine Ameise umrundet sie berührt sie am hinteren Beinpaar berührt ihre Fühler läuft rückwärts dann mehrfach - Warum nur folgt ihr die Schabe Das Ameisenvolk wird tanzen bei so viel Proviant
Post lesenWir sind hier natürlich offen für Experimente - und Ursula Gressmann s Beitrag " Annonce " ist wirklich ein Experiment. Sie hat Original-Kontaktanzeigen verarbeitet, bis durch das Ergebnis ... aber was da durchschimmert, sollte jeder für sich entscheiden...
Post lesenAn der Wand des verstaubten Zimmers hänge ich als Regulator. Meine Gewichte haben die Hoffnung, fliegen zu lernen, aufgegeben und die Angst, nach dem Absturz unterm Massivholzschrank zu landen. Wenn du aufgeschreckt durch meine Töne dein vielleicht letztes...
Post lesenManchmal habe ich die Liebe gefressen. Einem Ochsen gleich verteile ich sie fast verdaut als Gedicht im Stall. Dann warte ich auf die Bäuerin, die mich füttert und den Güllewagen zu einem Verlag schickt aufs Feld, auf dem Futter für Menschen wächst.
Post lesenWarum denke ich beim Wort Mensch an die Haufen, die der Bauer zu Düngerbergen forkt, nachdem die Tiere stallend sich entleert, um sie herum Fliegen, die sich nicht irren können, denn Geld stinkt nicht?
Post lesenNach langer Pause wieder ein lyrischer Kommunikationsversuch. Das Motto stellt Sebastian Deya mit " Auflösungserscheinungen ". Das stellt dann Slov ant Gali mit " Auflösungserscheinungen?! " in Frage ... obwohl die einfachste Gegenfrage natürlich wäre,...
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