jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Kalter Ostwind fegt das Eis, spiegelglatt glänzt jetzt der See. Wasserblasen leuchten weiß unter dünn verharschtem Schnee. Matte Sonne über’m Eis, eingefroren Schilf und Steg. Unter mir, da gluckerts leis, Wasser sucht sich neuen Weg. Plötzlich dröhnt...
Post lesenEinmal wieder ein böser Gruß von Roger Suffo , der in seiner Weise klarstellt, wir haben alle " Die freie Wahl ". Vielleicht ist es das Gefühl, sich sinn-, vor allem aber erfolglos in einer gallertartigen Masse zu bewegen und nichts zu bewegen, was dann...
Post lesenIch glaub, ich wär gerne gestorben, säh im Sterben ich Sinn und Verstand. So oft wurd ich teuflisch umworben, komm leg an dich selber die Hand. Es sind immer Reste geblieben mit der Hoffnung als Stele am Platz. Selbst dich wollt ich immer noch lieben,...
Post lesenManchmal ist mir als hätte ich mit der halben Welt geschlafen während die Straße in der Nacht versinkt und die ersten Scheinwerfer am Horizont erblühen. Schönheit kann eine inflationäre Waffe sein wenn alle Mädchen schön und keines hässlich. Völkerverständigung...
Post lesenMit einem Kopfschütteln quittierte ich Ursula Gressmann s Gedicht " Frauen " als DDR-Sozialisierter. Ist doch was dran, wieder oder noch? Ja, wer nicht die Augen zudrückt, dem widerfahren (wider Willen?) politisch lesbare Gedichte ... Dagegen leidet das...
Post lesenLass mein Volk ziehen Händler treiben ihr Unwesen in den heiligen Hallen des Tempels Buchmacher nehmen Wetten auf den Hunger an jagen Reis Weizen Mais in die Höhe. Lass mein Volk ziehen Tempofreaks jagen Lebensmittel durch den Tank um ihr Gewissen zu...
Post lesenEine mystische Hoffnung verschenkt Ursula Gressmann mit " Ein tiefer Schlaf ". Weniger sprachlich verdichtet meldet sich Thomas Reich mit " Christa " zu Wort. Eine Überraschung vom 18.1.2009 - zum zweiten Mal an diesem Tag unsere Uschi: Ursula Gressmann:...
Post lesenZwischen den Blumentöpfen auf dem breiten Fensterbrett, in den Regalen, auf der Lehne der Besuchercouch lachen mich Elefanten an. Keine Lebenden, hölzerne, steinerne, bearbeitete, bemalte, gebrannte, gegossene, gefaltete. Einer wartet auf Duftöl, einer...
Post lesenIm Zenit steht bleich die weiße Wintersonne gestaltlos zerbricht das Licht und kraftlos lehnen Schatten an Häuserwänden Bilder denen die Tiefe fehlt. Am fernen Horizont blaue Scherenschnittwälder Einsamkeit schnürt die Kehle zu und des Nachts gehen Gespenster...
Post lesenSollte ich Sebastian Deya bei der internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz verpasst haben? ... Dass er begeistert mit " Viva la Revolution! " dort hinausgestürmt ist? Eigentlich nicht, denn von Robespierre war dort nicht die Rede. Denn was notwendig wäre,...
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