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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Ursula Gressmann: weit weg

am horizont fällt der himmel auf die erde um uns berge wie schlafende riesen oder tiere der urzeit und stille dröhnende stille durchbrochen nur vom gesang der zikaden ich kann dich hören auch wenn du schweigst

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Ursula Gressmann: Wintertag am Strand

Ursula Gressmann: Wintertag am Strand

Endlose weiße Weite bis zum Horizont Eis tanzt auf den Wellenrippen flüstert und raschelt leckt mit Spiegelzungen am Ufer filigrane Sandskulpturen werfen blaue Schatten ein magischer Ort Strandläufer perlen am Spülsaum entlang fein ziselierte Spuren im...

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Gedichte des Tages Nr. 1481

Es wurde wieder einmal Zeit: Nach langer Pause liegen endlich einmal wieder Gedichte vor, die mit einem Ausgangsmotiv spielen: Man stelle sich vor, man steht auf Bahngleisen. Man sieht sie in die Ferne weisen, rein optisch scheinen sie sich dort zu treffen...

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Ursula Gressmann: fabel

hoch oben jagt der falke die taube der rabe ist kein jäger die taube nicht seine beute rabe und taube leben in verschiedenen welten sie paaren sich nicht erst als aas ist die taube dem raben gefügig

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Slov ant Gali: niemandsland

Bevor die menschen sie mit dem namen raben versahen sangen sie gehüllt in den umhang aus nachtschwärze tage ohne stundenschlag die alten raben sagen die tage des kahlfressenden homo sapiens seien gezählt sein land werde wieder niemandes oder aller land...

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Ursula Gressmann: niemandsland

raben namenlose kinder der winde niemands freund stürme als begleiter fliegen sie unsichtbar in der dunkelheit ruhen zur nacht ein letztes mal die federn spreizend

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Ursula Gressmann: kuckucksuhr

wir kommen um zu gehen wie die wolken die über den himmel ziehen dazwischen kleine stufen im vergessen das leben nur ein fleck auf der sternenkarte und des universums kuckucksuhr zählt tag und nacht

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Sebastian Deya: Zeitspiel

Man kann drehen und wenden wie man auch will Zeit ist und bleibt ein undankbarer Zeitgenosse Je mehr man sie hat desto eher versucht man sie totzuschlagen je eher man sie bräuchte desto mehr rennt sie davon

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Gedichte des Tages Nr. 1480

Es ist immer etwas gewagt, gesellschaftliche Dinge in die Beschreibung von Naturvorgängen zu kleiden. Bei " Im Auge des Taifuns " dürfte die beabsichtigte Aussage sich noch recht leicht erschließen. " Vom vergangenen realen Sozialismus - eine Naturbetrachtung...

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Sebastian Deya: Ach Mensch, was bist du dämlich! (4)

Stelle dir doch nur einmal vor was wir mit dem Geld alles tun könnten! Höre ich sie ständig sagen Was wir wohl alles tun könnten wenn wir uns nicht bloß Geld vorstellten das wir bräuchten für die Dinge die wir gerne tun würden sondern uns die Dinge wirklich...

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