jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Lyrisches Grauen. Muss man sich schämen, Mensch zu sein? Ich gebe zu, ich hatte nicht damit gerechnet, dass so offen Waffen für einen neuen Kolonialkrieg eingesetzt werden würden. Ghaddafi hatte schon vor langer Zeit seine kleinen Sympathiepunkte aus...
Post lesenSteinern dampft die Stadt ich höre keinen Meisen Ton und keinen Amselsang vermisse ihn auch nicht. Nur Menschenströme fließen durch die Straßen an mir vorbei asphaltgrau treiben durch das Grün dazwischen ich in meiner Wüstenei der selbstgewählten im Irgendwo....
Post lesenSpricht etwas dagegen, die Woche mir " Oberst Chaos (ein Montagsgedicht) " zu beginnen? Wenn das nämlich geklärt wäre, könnte ich nämlich noch eine populärwissenschaftliche Ausführung über das Wesen eines Gedichts folgen lassen: " Dialog mit einem Dichter...
Post lesenEs starb das Wort. Banal war´s, ist ja klar. Ich gehe nun ganz ohne fort, und lass zurück, was gestern war. Und treffen wir uns niemals wieder wieder, vergiss sie nicht, die alten schönen Lieder. Und kommt das Wort zu mir nie mehr zurück, ich summ´von...
Post lesenAch, ist sie nicht zauberhaft schön, diese Zeit? Ich mag es, wenn's draußen recht kalt ist und schneit, wenn's duftet nach Lebkuchen, Bratapfel, Zimt, in kindlichen Augen die Vorfreude glimmt, wenn warm aus den Fenstern der Kerzenschein fällt und heiliger'...
Post lesenDie Morgenluft riecht nach Frühlingserwachen, heut` wasche ich meine Wintersachen, heut` pflanze ich Primeln auf den Balkon, der frostige Winter schleicht endlich davon. Der Waldboden grünt mit Bärlauchtrieben, es zwitschert lockend: nur lieben, lieben....
Post lesenNein, Dichter sind kein Nachrichtenticker: Die Reaktionen auf allzu Aktuelles kommen mit zeitlicher Verzögerung. Heute aber kommt ein keine Japan-Tag. Zum einen ein Gedicht, das Brunhild Hauschild zusammen mit ihrer Schwägerin gelang " Japan im März "...
Post lesenSo oft blieb´s leider ungesagt in grauer Täglichkeit: dass ich dich liebe. Du warst ja nah, ob´s nächtet oder tagt, und Staub wird unbemerkt zum Sand in dem Getriebe. Erst später dann an weit entferntem Ort ließ ich dich reich in Worten tanken, schickt...
Post lesenAch, liebe Welt, beschenke mich mit Stoffen für immer wieder DAS Gedicht, und mit dem Stoff, aus dem die Epen sind. Doch lass Tsunamis weg, Krieg, totes Hoffen auf ein verspätetes Gericht durch ein noch ungebornes Kind. Ich möchte lieber Langeweile leben...
Post lesenIch kann es nur meinem aktuellen desolaten Zustand zuschreiben, dass ich offenbar Gunda Jaron s " Auf der Netzhaut " eingestellt hatte, ohne darauf zu verweisen. Aber bitte keine Asche auf mein Haupt - die Haare sind frisch gewaschen ... In den selben...
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