jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Ahnung Raben fliegen über mir dahin ziehen heiser schreiend nach Westen nebelgefiederte Krähen sitzen im schwarzen Gitterwerk der Pappeln reglos schweigsam Nachtwind weht und die Schatten meiner Gespenster schweben ums Haus
Post lesenHalte meine Hand Halte meine Hand Wir springen in den Fluss der Zeit Wir sehen lange kein Land Aber wir sind dazu bereit. Und du öffnest deine Augen, kannst es kaum glauben. Du siehst der Bahn noch hinterher Aber direkt vor dir liegt das Meer. wo man...
Post lesenBesuch Ich komm fast jeden Tag, Ich leg jedes Mal frische Blumen auf dein Grab. Und von der Bank gegenüber Schau ich ein paar Minuten zu dir herüber. "At least we'll meet in heaven" Denk ich mir, Trotzdem wünscht ich du wärst hier. Nicht so weit weg von...
Post lesenDie Veröffentlichung meiner Gedichte aus „10 x 10 = 100“ setze ich heute mit der 5. Dekade, also dem 9.9.1949 fort. Kaum jemand wird das eine „ Pechzeit “ nennen. Anders ist es schon, wenn man die Entwicklung auf die heutigen Verhältnisse hin betrachtet....
Post lesenSchmuck Jeder trägt sein Symbol. Meines sei die bedächtige Schildkröte Bedächtigkeit Irgendwann alt geworden werde ich weise vielleicht Verletzbares unterm Panzer verbergen gelassen die Zeit abwarten Wissen leider ist es nur Schmuck
Post lesenEntkleiden Ich lege ab. Alles. Tarnjacke, Tarnhose. Eure Gewöhnung gebärende Götzen Eurer Mode nicht zuständig für mich Lacht euch leer. Ich kündige euch die Gefolgschaft.
Post lesenDie Menschen sind (glücklicherweise) verschieden. Das ist mir theoretisch klar. Praktisch schaue ich morgens aus dem Fenster, sehe den Schnee von übervorgestern und fühle mich ein Grad weniger gut gelaunt ... und wundere mich über andere, z. B. Brunhild...
Post lesenAuf nackte Haut Jemand schubste mich unter Frau Holles Tor gerade als das Pech floss heiß und zäh. Schwer und schnell ging mein Atem. Du sprachst zu meiner reinen Haut darunter. Über eine endlos kleine Paradieswiese tanzten wir Hand in Hand, bis der schwarze...
Post lesenVom Anderssein Was ist so schön am Anderssein? Ist das nicht offenbar? Das hat für mich grad jenen Sinn, dass auch ich selber anders bin, als ich noch gestern war und da war ich allein. Was ist so schlimm am Anderssein? Du bist voll Zärtlichkeit. Hast...
Post lesenFrühjahrsputz du willst das wochenende nutzen zum staubvernichten und zum putzen nach besen mob und duftsubstanz erstrahlt dein heim in neuem glanz doch dann welch ekelvoller schreck ist all die frische-freude weg die ecke links der kellertür bereitet...
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