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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Top-Posts

  • Sebastian Deya: Glaubensbekenntnis

    01 Januar 2013 ( #Sebastian Deya )

    Hörst du wie die Lieder verstummen erkennst du wie Menschen verdummen fühlst du dich völlig benommen spürst du ihn selber doch kommen Bald werden sie dann holen kommen was sie bereits vorm Anfang genommen bald werden sie uns alles nehmen doch wir werden...

  • Brunhild Hauschild: Mehr Schein als Sein

    11 Januar 2013 ( #Brunhild Hauschild )

    Vor drei Jahrzehnten ist`s passiert, da hat sie schnell mal plagiiert, hat jung schon sehr nach Ruhm gegiert. Den Theo hat sie angeschmiert und ihm sein Tun heftig moniert. Auch er wurd` lange noch hofiert, weil so ein Titel Menschen ziert, die scheinen...

  • Slov ant Gali: Sorge sei mit uns ...

    24 März 2013 ( #test )

    Stell dir vor, es käm der Tag, da hätte das Gute gesiegt! Kein Gedicht klagte mehr über Ungerechtigkeit und Armut. Kein Lied rief mehr zum Kampf gegen Krieg, für den Frieden. Alle Lyrik lobte die Liebe. Wie langweilig! Ihr Dichter! Rettet den Kapitalismus!...

  • Slov ant Gali: Burn Out

    24 März 2013 ( #test )

    Meine Arbeit mache ich seit Jahren gerne. Nur im Traum da reise ich in weite Ferne. Erst in der Ferne, ob im Raum, ob in der Zeit, macht sich Glücksgefühl und Ruhe in mir breit. Meinem Chef dem haut´ ich gern eins in die Fresse, denn der sieht nicht eine...

  • Sebastian Deya: Santa Muerte

    14 März 2013 ( #Sebastian Deya )

    Hatte in letzter Zeit so viel zu klagen doch heute will ich Dank euch sagen ungesehen in den Menschentrauben vereint sie ein gemeinsamer Glauben ohne Not, weil heiß umworben ist mancher gar dafür gestorben sehen durch dunkle Augen größte Ziele in aller...

  • Ricardo Riedlinger: Ein Lebenszeichen aus den Trümmern...

    28 Februar 2013 ( #Ricardo Riedlinger )

    Das Vergessen ist so unsagbar schwer, noch immer sind so viele Gedanken bei Dir. Kein Wort - diese Stille kann so friedlich tötend sein. Und immer wieder neu die Hoffnung, Gewißheit, sich nicht im Anderen geirrt zu haben, es gab ja den codierten Treueschwur....

  • Slov ant Gali: Der Ausrutscher

    07 Dezember 2012 ( #test )

    Und wieder beginnt ein neues Jahr, ich hab gute Laune, so scheint´s mir sogar. Zwar hat´s keinen Sinn, ich fall immer herein … Aber lasst mich doch einmal zufrieden sein. Es ist ein Gefühl, zwar ganz ohne Sinn … aber herrlich genussvoll, als ob ich glücklich...

  • Brunhild Hauschild: Leiden-Sprichworte

    13 Februar 2013 ( #Brunhild Hauschild )

    Leiden währt nicht immer, Ungeduld macht’s schlimmer. So muß man willig leiden, was man nicht kann ver meiden. Denk nicht gleich an’s Verscheiden! . Wer schön sein will, muß leiden. Nur Leid ist ohne Neid, die Zeit heilt alles Leid. Meiden bringt Leiden,...

  • Thomas Reich: Um mein Leben

    10 Januar 2013 ( #Thomas Reich )

    Wenn du denkst ich kämpfe weil mir das Leben Spass macht dann irrst du ich kämpfe weil ich es abgrundtief hasse weil unsere schöne heile Welt mit Arschlöchern übersät ist die es nicht besser wissen und auch wenig dazu beitragen dass sich an der Misere...

  • Sebastian Deya: vertreibgut 

    17 Dezember 2012 ( #Sebastian Deya )

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom glaubte das Rindvieh noch zu wissen als es zufrieden schmatzend in der steigenden Flut selektierend die Hinfortgerissenen zählte um die eigene Wahrheit so lange zu erbrechen und wiederzukäuen auf das sie wenigstens...

  • Slov ant Gali: Ein Hoch …

    01 Dezember 2012 ( #test )

    ein hoch auf den auf dreckplatz vier, den neunten, nummer vierundzwanzig, ein hoch auf alle nah der treppen, ein hoch auf alle sieglos-deppen, die noch voll schweiß schon alt und ranzig, und nur gerufen werden, bring mal bier! vergessen grad im großen...

  • Brunhild Hauschild: Freundschaften im Wechsel

    18 Januar 2013 ( #Brunhild Hauschild )

    Freundschaften kommen, Freundschaften geh`n, was bleibt in dieser Zeit lange besteh`n? Fast hatten wir uns`re Seelen enthüllt und mit dem Anspruch auf „mehr“ gefüllt. In uns`ren Träumen, so hoffend schön, konnten wir beinah` ne Zukunft seh`n. Ein Fünkchen...

  • Gunda Jaron: Folterqualen

    04 Januar 2013 ( #Gunda Jaron )

    Du hast allein die ganze Nacht auf hartem Boden zugebracht; ich schlief im Bette weich. Jetzt liegst du mir zu Füßen – stumm. Ich geh' verächtlich um dich rum. Noch zög're ich, doch gleich … ... gleich steh' ich vor dir … splitternackt, voll Ungeduld,...

  • Slov ant Gali: Macht´s besser!

    09 Dezember 2012 ( #test )

    Ich sitze hier so für mich hin und NICHTS zu dichten war mein Sinn. Da springt mich die Gedankenflut wild an - dazwischen manches wird wohl gut. Ich frage euch, was sollt` ich tun, ich wage nicht, mich auszuruhn. So plündre ich in Goethes Grabe, was mir...

  • Hanna Fleiss: Als die Bücher brannten

    10 Mai 2013 ( #Hanna Fleiss )

    Als da die Bücher brannten in den Städten und Goebbels seine Hasstiraden brüllte, als Dichterworte weiß im Rauch verwehten, war es der Welt recht klar, was sich erfüllte. Der Scheiterhaufen lohte den Verfemten, und Kästner stand dabei in jener Menge....

  • Thomas Reich: Sonnenlos

    24 September 2012 ( #Thomas Reich )

    In den Fenstern derer die sich keinen Strom mehr leisten können brennen Kerzen anstatt Hoffnung man findet sie dort wo Nachts keine Sonne scheint wenn der letzte Cent der Stütze für ein paar Flaschen Bier reicht einen trockenen Kanten Brot und Butterersatz...

  • Slov ant Gali: Pietät?

    07 Januar 2013 ( #test )

    Auf welche Weise sollten wir ihn beerdigen? Im Eichensarg vor dem letzten Weg von bezahlten Kosmetikern zu jugendlicher Scheinfrische schöner gemacht als zu Lebzeiten je gewesen? In aller Öffentlichkeit einer alten Eiche ein Schicksal zwischen Würmern...

  • Thomas Reich: Der reuelose Sünder

    02 Januar 2013 ( #Thomas Reich )

    Alle Flaschen aus dem Fenster gedonnert wirres Lacheln als sie im Hof zerschellen und der wütende Tenor der Nachbarn die nackten Wände hochkriecht bis zu mir. Ich schließe die Läden wälze mich auf dem Boden einem Trümmerfeld welches dem Hof in nichts...

  • Thomas Reich: Fresse halten

    16 April 2013 ( #Thomas Reich )

    Manchmal ist es besser nichts zu sagen einfach seine Fresse zu halten weil es jede weitere Wort nur noch schlimmer macht. Rückzugsgebiete haben wir schon lange nicht mehr die Diplomaten haben sie bei der letzten Friedenskonferenz verschlampt. Ach Buki...

  • Hanna Fleiss: Nachbarn

    09 Februar 2013 ( #Hanna Fleiss )

    Die olle Frau von unter mir, die Lunden, die hamse neulich rausjetragen, hörste? Von nebenan die Frau hatse jefunden, die meinte so, det war ihr ja det Schwerste. Ick habse uff de Treppe mal jesehen, die hielt sich am Jeländer krampfhaft fest. Die konnte...

  • Thomas Reich: Rachenfeuer

    17 Oktober 2012 ( #Thomas Reich )

    Eingeschlagen in braunes Packpapier der Tod der in der Kehle brennt wie der Atem eines Drachen feurige Flammen die sich in meine Eingeweide graben während der hölzerne Indianerhäuptling auf mich herabsieht wie aus besseren Tagen die dieser Schnapsladen...

  • Thomas Reich: Bergwerk

    23 März 2013 ( #Thomas Reich )

    Lore um Lore arbeite ich mich aus dem Bergwerk heraus rußverschmiert noch ein Lächeln im Gesicht während der Schweiß mir in Strömen läuft. Fuhre um Fuhre vergesse ich mein altes Leben. Manch einer schürft bis er auf Gold gestoßen ist. Manch einer schürft...

  • Thomas Reich: Stachanow kauft ein

    10 November 2012 ( #Thomas Reich )

    Das Vieh wird unruhig bitte mehr Bälle! Konsumterror diktiert von den prallen Werbebeilagen der Wochenblätter das Portefeuille unbegrenzeter Möglichkeiten. Während die Krise weiter brodelt pfeifen sie es dir mit Blockflöten ins Gemüt denn nur von dir...

  • Hanna Fleiss: Einem Neu-Berliner

    02 März 2013 ( #Hanna Fleiss )

    Da hockst du nun im Bauche von Berlin, doch irgendwas, dir fehlt das Wort, tut weh. Berlin, sagt man, ist fast schon Medizin – man lebt gemütlich hier mit dem Klischee. Dich trieben die Geschäfte nach Berlin. Du bist perplex beim Angebot an Sauerstoff....

  • Slov ant Gali: Ehe

    28 Februar 2013 ( #test )

    Ein Glück, dass ich grad dich gefunden habe, der Blüte Nektar, woran ich mich labe. Solch kitschig Zeug sollt ich an jedem Tag dir dichten, ein Haus zum wohlig Wohnen uns errichten. Dich oft und immer neu beachten und nicht vergessen, was zusammen wir...

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