jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
… so sähen die aus wie ich an einem abend verkümmert am nächsten königlich am morgen frisch gewaschen gelegentlich ein gnom vollkommen unvollkommen dann wieder wie ein dom pathetisch erhabene worte mit sich selbst verspottendem sinn dazwischen ein wenig...
Ach, wenn ich schwanger wär, das wäre ein Erlebnis. Ich wüsste: Bald gebär ich ein Verkehrs-Ergebnis. Ich könnte oft mit dir ... – und Mittagsschlaf stets halten. Und Gründe hätt ich für den Bauch und all die Falten. Wenn deine Mutter kocht (das kann...
Träg die Kälte Der breiten Straße. Schritte, Schritte, Schnee hebt sie auf. Um Ecken, Häuserkarrees weiße Winde. Frierende Autos Am Straßenrand. Die Augen Der Häuser erblindet. Kalten Sinns Funkelt der Mond in die Gosse. Trugbild des Gnädigen Winterweiß....
träume steigen wie blüten und die fragen klingen wie glasharfentöne unbeschreiblich in ihrer singenden klarheit steh’ ich in regenfäden geschlossener tag kein schnee keine antworten die ich lange gesucht habe heute stelle ich fragen – das - lerne ich...
In hellen Vollmondnächten tanzen Marder auf glatten Dächern, jagen sich und freuen sich des Lebens. - träumen die Haselmäuse vom Sommer und wispern leise im dichten Eichenlaub. - schnappen die Goldfische nach Luft und sprudelnd steigen durchsichtige Perlen...
Du kamst Mit einem Strauß Reifer Ebereschen. Legtest ihn Auf den Tisch, ohne Wort. Ich roch den Tau Frühen Oktobers, den Duft wilder Beeren. Vorm Fenster glutender Himmel, Kühle vergangener Nacht. Ich kämmte mein Haar. Hingeworfen vom Spiegel, Licht In...
morgendämmerung bin nitroglycerin bin dynamit oder bleiche bringendes wasserstoffperoxyd dem staat der nicht der meine ist bei dem es zeit dass er sich verpisst bin brand an daimler und basf verachte den welten verschachernden chef trag irokesenfeder...
als wir uns kennenlernten schienen die Melodien unseres Lebens zu harmonieren denn die Vorzeichen waren bei beiden die gleichen als die ersten Misstöne erklangen merkten wir dass die Saiten meiner Seele in G-Dur schwangen deine aber in E-Moll vibrierten...
Es fehlt nicht Augenlicht wenn Blindheit um sich greift. Die Krankheit, vom goldverzierten Thron geblendet finsteren Mächten sich zu ergeben, blieb dir erspart. Den Gott, den du erwähltest, wird die Wahl nicht reuen. Du fochtest für Verstand sich selbst...
Schwer war’s, alles umzudrehn in den „neuen Ländern“. Doch das meiste ist geschehn, wenig noch zu ändern. Und wir Ossis ham kapiert: Wessis sind gescheiter! Nur wer Westliches kopiert, kommt im Leben weiter. Eins nur ist mir noch nicht klar, Brüderchens...
Ein jeder dieses Leiden kennt, das man im Volksmund Arbeit nennt. Oh, es ist Qual, denn es ist Pflicht, doch ohne gibt´s das Leben nicht. ...zumindest für den kleinen Mann, der keine Bank besitzen kann, womit er täglich zockt wie Pest und lebt, als wär...
Schluss mit Hausarbeit und Garten: Samstag Nachmittag halb vier. In den Feierabend starten will ich mit 'nem Fläschchen Bier, auf der Gartenliege dösen und den Tönen der Natur lauschen oder etwas lesen. Sehne mich nach Ruhe pur. Vögel leise in den Bäumen...
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Opa greift nach Omas Hand, tätschelt zärtlich ihre Hüfte, fühlt erwachen neue Triebe frisch erblühter Lendenlust, wünscht', dass es bis Herbst so bliebe. Oma schiebt schon Dauerfrust. Vögel...
Grauer Himmel, weiße Flocken, Meisen in den Zweigen hocken, aufgeplustert, dicht an dicht. Meine Lippen bläulich beben, windzerzauste Haare kleben nass und strähnig im Gesicht. Allenthalben hört man Niesen. Häuser, Bäume, Gärten, Wiesen ruhen unterm Flockenweiß....
Das Salz, mit dem ich das tägliche Einerlei zu würzen versuche ... Gleichgültig reibst du es in die kleinen Wunden, die dein Egoismus mir geschlagen hat, ersetzt es durch Wermutkraut, Den Honig, mit dem ich den faden Alltag zu süßen versuche ... Mit eisigem...
Leg’ dich doch dazu! Warum denn nicht?! Ein guter Tag zum Sterben (heute). Sagte der alte Indianer (Little Big Man, musst du einfach gesehen haben). Und ging und legte sich hin, Da, unter den Baum, in den great plains, irgendwo. Es hat dann angefangen...
Buchholz, Helena Karolina, Ashausen, 15 Jahre (!28.8.1992), Schülerin Frieden Wir brauchen Liebe, um den Hass der Gewalt zu vergessen. Wir brauchen Kraft, um den Kampf um Frieden zu gewinnen. Wir brauchen Mut, um uns gegen die Angst vor Gewalt zu wehren....
der hinz der lebte in berlin da gabs den januartermin bei dem man ihn halt sehen musste dass die karriere nichts verhuste zwar warn die toten ihm egal doch hatt´ er trotzdem keine wahl als pflicht war gehn zwar nicht verordnet doch stieg wer sich gut...
Werde ich zum markt getragen schaue ich so traurig aus denn ich fühl mich nirgends sicher menschen sehn wie schlachter aus Bitte gebt mir eine lanze mühlen gibt es überall wenigstens ging ich aufs ganze und ich kämpfte bis zum fall Don oh Don oh Don Quichoote,...
Partystimmung ausgelassen ... Auf das Leben! Hoch die Tassen! Glatteis glitzert auf den Straßen. Lachen perlt durch eis'ge Stille. Autoschlüssel trotz Promille ... Gegen Fahne: Lutschpastille Scheinwerfer die Nacht erhellen. Aus dem Dunkel Schatten quellen....
Rommé des Lebens gut gemischt und gegeben nach DEINEN Regeln was macht es schon wenn dir die eine oder andere Karte zum Spiel fehlt: Pik-Bube zum Beispiel - Schuld an deinem Unglück und wunderbar als Sündenbock geeignet oder Pik-Sieben - ungeliebt aber...
manchmal lieg ich in der wanne träum hinein mir eine anne manchmal lese ich voll sorgen über annen und das morgen reicht das glück mir seine hände wach ich auf vorm happy ende freut mich manchmal badeschaum spaßt die grippe nachher kaum und ich singe...
Taghin sangen wir Unsre Lieder. Winter kamen Mit Sturmgewölk, Sommer vergingen Wie Tau auf den Gräsern. Aber die Stimmen Der Heimchen, der wehe Ton blieb. Aus den Händen floss uns, Was Jahre genannt. Was immer, kann ich Dich fühlen nur. Du, mein Weglicht...
der eine sieht die blätter an und nennt sie golden schön der andre sieht im herbste so den frost am tore stehn den einen freuts dem bettelkind wird vieles noch gegeben der andre wirft die frage auf was führt es für ein leben ich glaube wohl der eine hat...
der lektor zu dem autor spricht reime schreiben das ist pflicht und andres leisten kannst du nicht bedenk so sagt es der vertrag schreib dein gedichtchen tag für tag gibst du dich auf trifft dich der schlag du hast dein blut mir schon gegeben nun must...