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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Slov ant Gali: Rudi aus Rühstädt

nach Motiven von Robert Göbel Wo Elb und Havel innig auen, ist Land, wo Frösche glücklich schauen, bis dann die Störche wiederkommen zum Wadenbiss für all die Frommen. So mancher Frosch hat nichts zu zappern, sobald die Storchfamilien klappern. Die machten...

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Ursula Gressmann: nacht

flieht dir der tag zerbricht das licht lässt hauchzart schatten zurück verblassende erinnerung an kummer und glück das flüstern der schwarzen schwingen wird lauter in der stille der nacht bis der mond eine silberne straße zeichnet und du aus der zeit...

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Gedichte des Tages Nr. 1871

Viele Fragen sich, warum Frau Schavan nun doch vom Amt der Ministerin für Geistesentwicklung zurückgetreten ist. Wir haben die Antwort. Sie hat den Ruhm erreicht, Objekt eines Gedichts von Brunhild Hauschild geworden zu sein, ganz ihrem Motto " Mehr Schein...

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Hanna Fleiss: ???

Wir kommen nicht mehr raus aus den Skandalen. Ob Fleisch, ob Wurst, ob Milch, ob Hühnerfutter – da wird gepanscht, getrickst wie bei Vandalen. Ansonsten aber - alles schwer in Butter. Die Frau MinisterIn blickt höchst betroffen. Was kann sie nur dagegen,...

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Brunhild Hauschild: Sich entrollender Frühling

Gehäkelte Mäuseohren, sich entrollende Farnspitzen nah über der Erde. In windgeschützten Winkeln blaue und gelbe Krokusse. Der Frühling kitzelt mit seinen Sonnenfingern die weißen Kätzchen. „Pink, pink“, „Zizida“ lacht die Meise.

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Gedichte des Tages Nr. 1870

Es wäre kein Dichter, wer nicht gelegentlich an der Frage herumknabberte, warum machst du das überhaupt, warum tust du dir das an. Die Antworten sind nie ganz wahr und nie ganz unwahr, sie sind nie ganz die des Autors, aber nie ganz ihm fern. Thomas Reich...

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Slov ant Gali: nachbar

immer morgens zwischen sieben uhr fünfzehn und sieben uhr dreißig verließ er das haus steckte antworten in den kasten auf nie erhaltene grüße arbeits-lose arbeitstage brauchen ihre ordnung irgendwann nicht mehr endlich sein verwesungsgeruch fiel auf

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Hanna Fleiss: Nachbarn

Die olle Frau von unter mir, die Lunden, die hamse neulich rausjetragen, hörste? Von nebenan die Frau hatse jefunden, die meinte so, det war ihr ja det Schwerste. Ick habse uff de Treppe mal jesehen, die hielt sich am Jeländer krampfhaft fest. Die konnte...

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Gedichte des Tages Nr. 1869

Kunst darf übertreiben. Aber die Frage darf bei manchen Paaren ja wirklich erlaubt sein, warum sie denn noch zusammen sind ... " Splatter - Trash - Leben " ... Bei Beschwerden gibts keinen Apotheker zum Fragen, sondern bleibt nur ein " stilles bellen...

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Hanna Fleiss: Zwei unterhalten sich

Vergiss mal heute nicht den Blumenstrauß und die Pralinen. Die schluchzt dir dann gleich los: Du hast daran gedacht! Und du bist raus. Was, Alter, hast du denn dagegen bloß? Ach nee. Du meinst, der blöde Weiberkram, der kann dir mal. Hast nichts am Hut...

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