jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
April 1903 Gerüchtige Worte flüchten von Mund zu Mund und durch uns hindurch mit dem Ostwind in den Abendwolken. Der volle Mond flüstert mir Esters Liebe vom März und unsere Mühlen malen das schlesische Korn gut gegen Progrom und Kreuz. Israel höre ich...
Post lesenjedes jahr dasselbe bild barabbas gerettet die masse jubelt was für eine liebe nachher anzubeten den der am kreuz leidend verging mit jedem heidnischen ei hoffe ich die masse löst endlich den märtyrer vom kreuze
Post lesenEin Limerick Ein Geldmann aus Groß-Vernieden fuhr schnell zum Fest für den Frieden. sprang aufs Podest, schrie in das Fest: „Ihr Diebe, lasst mich in Frieden!“ Wolfgang Fehse, Berlin
Post leseneiner sitzt immer mit am tisch der dich verraten wird du kannst ihm gelassen vergeben du gingest auch ohne ihn von dieser erde ihm sind silberlinge sinn du wirst ihn ohne wieder sehen
Post lesenAlso …waschen wir unsere Hirne in Unschuld. … sind Hundertmeterläufer, die auf der Stelle treten. … kennen jede Datenautobahn, doch den Weg zum Nachbarn nicht. … riskieren, dass Mutter Erde uns den Hintern versohlt, weil wir so gern zündeln auf ihrer...
Post lesenAn des Regenbogens Ende hoffst du, all dein Glück zu finden, doch erwehrt sich's deiner Hände: kommst du näher, siehst du's schwinden. Trotz des Eilens deiner Schritte wirst das End' du nie erreichen. Es scheint wie des Bogens Mitte stets vor dir zurückzuweichen....
Post lesenregenbogenbaby wachse schnell heran damit sich mein vergnügen in pfützen spiegeln kann regenbogenbaby werde meine braut so oft hab ich im grauen zum himmel aufgeschaut regenbogenbaby wie schnell bist du vergreist doch vor dem letzten licht bin ich mit...
Post lesenRat Wirf die Flinte fort, doch nicht ins Korn, denn Eisen, Blei und Brot mischen sich nicht. Wolfgang Hoffmann, Berlin
Post lesenhabe dunkelheit gesehn will kein feuer mehr verstehn mama sagte mach jetzt schluss warf mein gewehr flugs in den fluss dabei hätt ich es gebraucht als papas körper noch geraucht mama noch ist hier nicht schluss hol mir die waffe aus dem fluss mama was...
Post lesenDas Feld Knochen Schimmernd weiß, auf totem Boden. Schädel, wie zerbrochene Krüge, leer. Reste, von zerhacktem, verglühtem Eisen. Von alldem träumte mir – Von der Ehre nicht. Wolfgang Hoffmann, Berlin
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