jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Der Mohr tut seine Schuldigkeit Herr Bush war ein recht dummer Mann, doch sah man ihm das sehr schnell an. Er sprach nicht um drei Ecken, tat keinen Krieg verstecken. Der neue Kriegsherr ist sehr klug, Man merkt erst später den Betrug. Man dankt ihm voll...
Post lesenkein Schnäppchen mehr Als Schnäppchenjäger aus Passion hat Hinz das Internet entdeckt. Er weiß, wo sich bei ,,Be-Mazon" das beste Angebot versteckt. Bei ,,X-Bay" ist er registriert. Er schätzt, dass dies' Verkaufsportal ihm stets das Neu'ste offeriert....
Post lesenKrähenwetter Nebelgekreisch Plötzlicher Regen Tropfende Bäume Dieses Graue Im Grünen Obdachlos nun mein Herz Stumm die Zunge Im Blindsein Verborgen das Glück Träume mit eigenen Gesichtern
Post lesenInterrogative Schwarze Raben machen konzentrische Kreise in den weißen Schnee beschmutzend mit ihrer Anwesenheit was für eine Bedeutung haben die Raben frage ich mich für den Schnee was für eine Bedeutung hat der Schnee für den Winter zwei Bestandteile...
Post lesenHoffnungsschimmer spärliches Licht ein kalter Morgen blattloses Gesträuch noch hat es nicht geschneit Schneegänse ziehen über mein winterliches Herz Schattendrachen wohnen darin es regnet manchmal spiegelt sich der Himmel in den Pfützen
Post lesenKindheitserinnerung Das Gequieke des Schweins scheint ein scharfes Messer das schneidet in das weiße Fleisch der Stille zu sein das Messer des Metzgers stößt sicher in sein Leben und das Leben rinnt als Flüssigkeit rot und warm befleckend den Schnee
Post lesenWenn Heino den Tell spielt oder Blau blüht der Enzian Ich seh die Welt mal schwyzerdeutsch ganz trenkerdemokratisch, Da muss das Haus a Hüttn sein und Luft rein ariatisch. Der Himmel blau, die Almen grün, der Hirte geht bei Nacht zu Bett und nirgends...
Post lesenHerbstlied Die Goldmondnächte sind vorbei, kühl und weiß der Nebel und silbern rinnt der Mond vom Himmel. Unser gemeinsames Nachtgebet Vergangenheit. Jetzt flüstern Geister Mondscheinlitaneien ins Ohr der Vogelfederfrau. Nah ist fern und fern ist nah....
Post lesenSchlangenabgesang II Perlmuttfarben locke ich Schmetterlinge von deinen sterbenden Lippen fühle den Klang der Panflöte obwohl ich taub bin und streife qualvoll meine alte Haut ab Schlangenbeschwörer bin wieder verletzlich
Post lesenAus Allerweltswinkeln Der Mai. Flieder, woher dein Violett? Schwalben auf dem Weg. Und der Ahorn steht im Grün. In der Wölbung des Himmels Licht. Menschen mit Blumen am Hut. Geborgte Träume Bis unter die Stirn. Jemand wirft In die Gosse Ein Liebesgelüst....
Post lesen