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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Top-Posts

  • Slov ant Gali: Silvester-Sonett

    23 März 2011 ( #test )

    Dies taube jahr konnt´ nur verlieren, es sang so schrecklich falsch sein lied, ich wünscht´, dass es das exerzieren und bomben werfen erstmals mied´. Es stampfte durch zu hohe wellen es ritt durch öl und wüstensand, es strahlte in der menschen zellen...

  • Slov ant Gali: Der alte Schrankenwärter

    18 März 2011 ( #test )

    Der alte Schrankenwärter hat gewusst um seine Wichtigkeit im Leben: Er konnte nahe Menschen vor dem Rasen wahren, das fest im Schienenbett gebannt vorüberzog. Es fröhnte jede Seite ihrer Lust: Das wohl gezähmte In-die-Ferne-Streben und das in Schneckenhast...

  • Slov ant Gali: Die Wolke

    16 Dezember 2010 ( #test )

    Die Wolke Vom grünen Grün nach oben stieg ein Dunst gewordner alter Tropfen. Die Flucht erschien ihm erst als Sieg vorm Flaschenknast mit korknem Pfropfen. Er fühlte sich sehr einzigartig und rief zum Abschied, Erde wart´, ich komme wieder - sing mir...

  • Slov ant Gali: Das letzte Gedicht

    26 November 2011 ( #test )

    Auf der anderen Seite des Landes erlebten Wasserwerfer die Illusion die Menschheit vor Bahnhöfigkeit zu retten. Etwas ferner noch verwechselten Raketen Wünstenwinderfahrene Kinder mit dem Vater des Grünen Buches. Auf meiner Balkonbrüstung spielt mir ein...

  • Slov ant Gali: Gesang der Schlange

    04 Mai 2011 ( #test )

    Du findest mein Regenbogenschillern schön? Du träumst davon, so lockend auszusehen? Dann lass uns zwei die Häute tauschen, uns an der fremden, besstren Haut beauschen. Wie scheint die deine mir so weich und glatt, hab lang schon meine eignen Narben satt....

  • Roger Suffo: Sternenhimmel

    28 Januar 2011 ( #Roger Suffo )

    Sternenhimmel Am Stadthimmel stehen weniger Sterne als am Dorfhimmel Ein Netz kalten Menschenlichts filtert die kleinen heraus. Tags sind sie alle gleich Der eine Stern der zufällig unsere Sonne ist erlaubt keine Konkurrenz Nur die Wolken erlauben sich...

  • fischl: Trunklied

    14 Januar 2011 ( #fischl )

    Als der letzte Klang verklunkte Und das Abendlicht versunkte, Ich so durch die Gassen gunkte Einer stillen Stadt, da wunkte Mir ein Polizist, der unkte, Dass ich wohl genug getrunkte, Worauf ich in mein Bett eintunkte Und traumlos in den Schlaf gelungte,...

  • Slov ant Gali: ... und tschüss!

    29 März 2012 ( #beinahe Liebe )

    Im Gehen noch hast du mich beworfen mit einer Tasse. Ich habe sie aufgefangen. Alles schmeckt besser aus ihr. Im Gehen noch hast du mich beworfen mit meiner Blödheit. Ich habe mir ein Bücherregal angeschafft. Dann begann ich zu lesen. Im Gehen noch riefst...

  • Slov ant Gali: DenKverbot?

    26 Dezember 2010 ( #test )

    DenKverbot? Wer ein verruchtes K-Wort sagt, den schickt ihr zu Pol Pot. Noch nicht am Körper wird’s gewagt, doch geistig heißt´s: Schafott! Wie groß muss eure Sorge sein, dass Massen es verstehn, dass andre Schritte wärn zu klein, und Richtung K-Wort...

  • Slov ant Gali: selbst verloren

    02 März 2011 ( #L I E B E & EX-Liebe )

    Wie warst du doch verliebt bis über beide Ohren; du hattest rettungslos dein Herz an dich verloren. Dann aber kam ein Tag, gefüllt mit schlimmen Stunden, da habe ich dein Ich am Straßenrand gefunden. Ich bracht´ es dir zurück, leicht dreckig war es schon,...

  • Slov ant Gali: Mitschuldig

    30 Dezember 2010 ( #test )

    Mitschuldig Was wundert euch mein Büßerhemd als rief´ Canossa mich welch Schild hab ich mir angeklemmt so schrill, so maßlos ICH? Wie meine Schuld auch aussehn mag, ich trag sie wütend ab Egal, was wirklich an mir lag, Nichts nehm ich mit ins Grab. Natürlich...

  • Sehnsucht

    02 April 2011 ( #Glück )

    wörtern wachsen schwingen töne aus der flöte zaubern in zukünftiges könnt ich doch fliegen wohin mein ruf hallt könnt ich doch straße sein durch den wald alle enden reichen an häfen nirgendwo krieg dahinter könnt ich wenigstens ein gerader nagel sein...

  • Slov ant Gali: Im Friedensgrab

    16 Februar 2011 ( #Frieden )

    Großvater, an der Ostfront an wessen Tod wurdest du schuldig? Hättest du nicht im letzten Heimatwinter von der Front Hoffnung gesetzt in Oma, wärest du dann ritterbekreuzter Held und Mörder anstatt Vater meines Vaters geworden? Hast du jenes künftigen...

  • Slov ant Gali: Nicht nur am Freitag, dem 13. ...

    13 April 2011 ( #test )

    Manchmal ist es Kunst, charakterlos zu sein, und den Stürzen zu entgehn auf den Wegen voller Schleim. Und dann lacht man halblaut nur über all der Vögel Pech, die in der Spur ausgeglitten sind und wech. Geh ich also still ins Bad, Hose, Hemd in die Maschine....

  • Slov ant Gali: Der Wunsch der Wüstenmänner

    09 Dezember 2010 ( #test )

    Der Wunsch der Wüstenmänner Es stehet am Sahararande der Tu A Reggen edle Bande. Getrocknet nach dem heißen Lauf da seufzten sie zum Himmel rauf Ach fielen endlich Tränen runter dann würden wir viel schneller munter Der Herrgott schien dies einzusehen...

  • Slov ant Gali: Im Blick

    11 Juni 2011 ( #test )

    Stell dir vor du bist ein Star Millionen Menschen kennen dich die du nicht kennst Stell dir vor sie alle hielten dich für eingebildet wenn du sie nicht beachtend an ihnen vorübergehst wo sie dich von weitem erkannt hatten und nun nur darauf warten durch...

  • Slov ant Gali: Von Prüden, Müden und Isten

    12 April 2011 ( #test )

    Wären Kommunisten prüde, ach, was wären die dann müde, weltentrückte Pessimisten, die´s doch besser wissen müssten, dass dem Mensch nicht sein Bedürfnis Herr is. Hätten wohl von wilder Lust nichts gewusst. Soll die rote Frau nicht lachen bei den Sachen,...

  • Ursula Gressmann: Blick zum Himmel (2)

    07 Januar 2011 ( #Ursula Gressmann )

    Blick zum Himmel (2) Weiße Luftkuppeln zerfallen Wolkenstraßen erscheinen die zum Himmel führen Luftschlösser baue ich mir im Blau mit Türmen und Fenstern flüchtig veränderlich in jeder Minute Thermik trägt den Adler hoch hinauf auf diesen Wolken können...

  • Slov ant Gali: Lebensweg

    15 März 2011 ( #test )

    Es ist das Leben keine grade Straße. Das scheint banal und jedermann bekannt. Doch bin ich, der solch Weisheit hier verkündet, wie blind an Mauern angerannt, die immer wieder vor mir standen. Ich wär so gerne unter denen, die sie wie Helden überwanden....

  • Slov ant Gali: Dialog mit einem Dichter

    21 Februar 2011 ( #test )

    Komm, schau einmal her: Dat isn Gedicht. Weil sich da was reimt? Nein. Deswegen nicht. Dat is nur, weil ein gepresster Gedanke so etwas wie Form braucht, eine weibliche, schlanke. Manch einer sagt dazu auch Po-e-sie … Wohin du gleich guckst … Du begreifst...

  • Gunda Jaron: Weibes Replik

    18 März 2011 ( #Gunda Jaron )

    Ach, was seid ihr eitlen Männer doch für Penner! Glaubt ihr wirklich, dass wir Frauen ständig schauen auf den leicht gekrümmten Schlauch unterm Bauch? Diesem mag, das ist wohl richtig und auch wichtig, der Befruchtungsakt obliegen. Fürs Vergnügen, das...

  • Sebastian Deya: Shorty needs to be a thug

    17 Januar 2011 ( #Sebastian Deya )

    Einst als junger Tor, er war vom Leben begossen der Traum seiner Zukunft zugezogen von Wolken hatte er eigentlich nur zu versuchen beschlossen auf verbotenen Wegen der Versuchung zu folgen Überdrüssig der Welt, voll von Geld und Geltung wo man ihn vergaß,...

  • Gunda Jaron: Ambivalent

    07 März 2011 ( #Gunda Jaron )

    An manchen Tagen schüttest du mich völlig zu. Das Handy klingelt und vibriert, mein Monitor signalisiert mir ständig blinkend: Mail for you. Und wieder du ... An andren Tagen bleibst du fort. Kein einzig's Wort dringt aus dem Hörer, nur "tuuut-tuuut"....

  • Slov ant Gali: Stubentiger

    14 Dezember 2010 ( #Pflanzen und Getier )

    Stubentiger Mitunter wär ich gern ne Katz, nicht Kater nein, nicht Herr. Dann wünsch´ich einen warmen Platz zum Schnurren und nicht mehr. Ich wünschte mir Geborgenheit; die gäb ich gern zurück mit weichem Gang Gemeinsamkeit ein riesengroßes Stück. Natürlich...

  • Sebastian Deya: Psychologie für Menschenkenner und Tierfreunde (5)

    04 März 2011 ( #Sebastian Deya )

    Habt ihr euch jemals gefragt, kalt und allein warum wollt ihr, warum könnt ihr nicht sein Ohne Wärme und Nähe, überall im Schatten leben nicht wie, aber schlimmer als Ratten Mit Herz und Verstand, folgen trotzdem Flöten kein leben im Dreck, sind dreckig...