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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Top-Posts

  • Slov ant Gali: Glückliche Jugendzeit

    28 August 2013 ( #test )

    Es sitzt der eine am Computer. Nun sagt: Was tut er? Nun lacht ihr doch: Er spielt. Er gibt nicht zu, wie er sich fühlt. Vielleicht säh man ihn sonst beim Kneipen sitzen und Bierschaum würd auf seine Hosen spritzen … Er wehrt sich lahm, verschweigt die...

  • Slov ant Gali: nicht aneinander vorbei

    27 Januar 2014 ( #test )

    Er kam zu mir nicht um zu dichten. Er kam wegen seiner Steuergeschichten. Er wollte nichts hören von Gnomen und Elfen. Er kam in der Hoffnung, ich könnte ihm helfen. Ich bin nur der Käptn am fantastischen Steuer, bin gar nicht gemacht für Alltagsabenteuer....

  • Sebastian Deya: kämpferische grüße nach berlin-hellersdorf

    27 August 2013 ( #Sebastian Deya )

    So dumm könnt’ selbst ein Tier nicht sein “Ins deutsche Land? Kommt ihr nicht rein!” statt die Flüchtlinge willkommen zu heißen sieht man dich den rechten Arm hoch reißen In Grund und Boden schäm’ ich mich hier du deusche Eiche! Ja! Wegen dir seh’ ich...

  • Slov ant Gali Dem Lebensraumflieger

    16 Dezember 2013 ( #test )

    Immer mehr und immer streben, immer so wie andre leben. Voll gestopft mit Kunstgerichten, wenn man dichtet, musst du dichten. Ob du´s willst und kannst, egal. Mainstream lässt dir keine Wahl: Auch zu machen, was grad IN, sei dein einzger Lebenssinn. Denk...

  • Slov ant Gali: Himmlisches

    24 September 2013 ( #test )

    Voll Schwulst reimt er „Mein Augenstern, ich habe dich von Herzen gern.“ Dabei … die beiden wissen schon, ein Stern treibt meistens Kernfusion. Er liegt zum Glück in weiter Ferne. Hautnah hätt´ ihn wohl keiner gerne. Sind zwei romantisch und besessen,...

  • Slov ant Gali: Relativität

    22 Februar 2014 ( #test )

    Ich erwache, bin glücklich, weil der Wecker, auf den ich schaue, vier Uhr dreiundzwanzig zeigt und ich mich auf die andere Seite drehen kann zum Weiterschlafen. Schade, dass das kein Gedicht ist. Ich erwache, bin glücklich, weil der Wecker, auf den ich...

  • Sebastian Deya: vom letzten gefecht

    25 Oktober 2013 ( #Sebastian Deya )

    Grau wie Beton, so kann ich fühlen Menschen verblassen im Gewissen ihr Kreideumriss fortgerissen mit Tränen und Staub, den wir wühlen, fliehend vor Kälte, Kalten, Kühlen will ich zitternd meine Fahne hissen zum Ende fast wie hingerissen den Mund mit letztem...

  • Slov ant Gali: Wozu das wohl gut war

    29 Oktober 2013 ( #Dichter - Künstler )

    Die stopfen doch, was wir auch taten, in ihren Datenmonstrumaten. Verfassungsschutz und NSA - ach, Leute, wisst ihr, das tut weh. und ich steh da: Ein Text, der gut war zum Verlieben, wurd ohne Absicht überschrieben. Es war ein Reinfall, wie gedacht,...

  • Slov ant Gali: Hinter jedem Horizont

    01 Oktober 2013 ( #test )

    Das Universum ist eine große Zahl, eine Zahl, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Zahl heißt unendlich und der Mathematiker meint, er kann mit ihr rechnen, so wie´s ihm beliebt. Doch man nehme Punkt A und nenne ihn Erde, dann schau man geradaus und...

  • Gunda Jaron: Angelo mio

    21 August 2013 ( #Gunda Jaron )

    Mein Engel – unsichtbar, doch nah. Mit diesem Wissen leb' ich, denn brauch' ich Schutz, dann ist er da. Auf seinen Flügeln schweb' ich, wenn ich es nicht alleine schaff', die Berge zu bezwingen. Und such' ich Wärme, Trost und Kraft, dann unter seinen...

  • Sebastian Deya: wannendlichreichtes?

    16 März 2014 ( #Sebastian Deya )

    Geld macht die Reichen reich Geld macht die Birne weich Geld hält manchen Reichen warm Geld macht viele Arme arm Geld macht manchen Schwachen kalt und hart Geld macht manchen Starken kalt und zart Geld macht Sinn für die Gewinne-Spinner Geld – Dank ihm....

  • Gunda Jaron: Zwischen den Jahren

    01 Dezember 2013 ( #Gunda Jaron )

    an Tagen wie diesen wölben Erinnerungen das noch leichte Tuch des Vergessens über dem scheidenden Jahr geben ihm Struktur Faltenwurf wechselt mit Flächen ohne erkennbare Höhen und Tiefen zögernd streiche ich darüber froh über dichter gewebte Stellen des...

  • Slov ant Gali Zu einem Kunstwerk Blaue Blume der Romantik aus Müllsäcken

    24 Oktober 2013 ( #test )

    Ja, sie hatten es gerochen, so viel Blümlein warn gebrochen und in der Idylle Krume suchten sie die blaue Blume. Sehnsucht nach vergangnen Zeiten, als noch alles besser war. Wollten also rückwärts reiten in der Blume Friedensjahr. An die Stelle Mensch...

  • Slov ant Gali Ehe

    27 September 2013 ( #beinahe Liebe )

    Ein Glück, dass ich grad dich gefunden habe, der Blüte Nektar, woran ich mich labe. Solch kitschig Zeug sollt ich an jedem Tag dichten, ein Haus zum Wohnen uns errichten. Dich oft und immer neu beachten und nichts vergessen, was zusammen wir machten und...

  • Slov ant Gali: beetspuren

    22 September 2013 ( #test )

    wer durch den frisch umgegrabenen garten stampft beschwere sich nicht wenn man ihn an seinen füßen erkennt wenigstens die junge erde hätte er abwaschen können schlimmer aber wäre er wiederholte seinen frevel in immer gleichen stiefeln was für einer ist...

  • Slov ant Gali: Der letzte Mensch (nach Mathias Claudius)

    08 Dezember 2013 ( #Kuckucksuhr )

    Der Mond ist aufgegangen Wie oft hab ich gehangen im Traum am Eichenstumpf. Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Städten steiget kein Lebenslaut, nicht hell, nicht dumpf. Wie ist die Welt so stille, da keines Menschen Wille der Erde Ruhe stört!...

  • Petra Namyslo: Sommerhitze

    04 Juli 2013 ( #Petra Namyslo )

    Der Tag verglüht in Sommerhitze, die Sonne scheint mir auf den Bauch. Ich spüre keinen leisen Hauch. wenn ich auf dem Balkon hier sitze. Ich spucke die Melonenkerne dem Wirt vom Voland auf den Kopf. Verstummt sind Spatz und Wiedehopf, nur Autos brausen...

  • Sebastian Deya: urknallflug

    06 Januar 2014 ( #Sebastian Deya )

    Ach Mensch glaubst du wirklich zu fliegen mit den Armen rudernd die Geldschlinge um den Hals vom wackelnden Thron bereit dich in dein endgültiges Schicksal zu stürzen? Nur weil der Boden der Tatsachen unter dir verschwindet und du erkennst du wirst auf...

  • Slov ant Gali: unendlich endlich

    21 Dezember 2013 ( #test )

    Endlich ist der da glaubt an das Gute im Menschen Endlich ist der da glaubt an das Gute im Menschen der Sieger Endlich ist der da glaubt an das Gute im Menschen der Sieger über die Unendlichkeit Endlich ist der da glaubt an das Gute im Menschen der Sieger...

  • Slov ant Gali: Gedicht, nicht in einem guten Moment geschrieben ...

    30 Juni 2013 ( #test )

    Ich sitze hier und dichte wie sieht das schrecklich aus Es ist nur, weils so heiß ist. Da bleibe ich zu Haus. Ich weiß, ich sollte besser das, was ich ich kann, auch tun. Doch kann ich doch nicht ewig in meinem Bettchen ruhn. Mir ist nach revoluzzern....

  • Slov ant Gali: Von Sinnhabern

    21 Juni 2013 ( #test )

    Es gibt die Pflanzen eben so. Sie sind nicht traurig, sind nicht froh. Wenn Sonne scheint, wachsen sie eben. Der Mensch erklärt dann, dass sie leben. Auch brauchen sie zum Wachsen Regen. Sie grünen einfach der Umwelt entgegen. So ähnlich ist es auch beim...

  • Slov ant Gali Tagebuch

    30 Oktober 2013 ( #test )

    Am Sonntag wäre zu berichten von viel Verwandtschaft, Pilzgerichten, ja, Onkels, Tanten, Neffen, Nichten, von selbst gemachten Adventsgedichten, von Weihnachtsmarktbesuchgeschichten, vom Bratapfel-, Zuckerwatte- und Glühweinvernichten, vom „Der-Peter-hat-mein-Kleid-bekleckert“-Schlichten,...

  • Sebastian Deya: Eistanz

    11 Oktober 2013 ( #Sebastian Deya )

    Frierend tanze ich mit glühenden Kufen auf dünnem Eis deinen Namen in den gefallenen Schnee Warum schaust du mich bloß traurig an? Wann reichst du mir deine zitternden Hände? Ich bitte dich um diesen letzten Tanz auf Glatteis dich zu führen Ich kann den...

  • Slov ant Gali: Unter Lebenden

    21 August 2013 ( #test )

    Es ist das ewige Leben eine Strafe viel härter als der einmalige Tod. Du musst immer neu lernen und bleibst doch von gestern. Du knüpfst ständig Freundschaften und behältst nur Freundin Einsamkeit. Niemals wird, wer nach dir kommt, um dich weinen. Niemals...

  • Thomas Reich: Das Flüchtlingsboot Ophelia

    19 September 2013 ( #Thomas Reich )

    Ein Ozean sie zu binden sie zu knechten in ein nasses Grab von Algen umschlungen wirst du sinken Ophelia. Tausende Kilometer gewandert bis die Füsse Blutspuren malten am Strand mit Gottes Segen und der Gnade der Schlepper die letzte Ziege verkauft. Die...