jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Es fegt durch die Stadt, um den Turm die erste Bö vom Wintersturm auf den der Glöckner wartet nun vom letzten Stündlein kund zu tun. Die Straßen sind Menschenverlassen ins Heimatgemäuer fliehen die Massen nur mancher irrt umher vergebens suchend nach...
Post lesenZucker bin ich voll Erwartung im Tank des Tödlichen Wagens die Abgrundfahrt zu stoppen und so etwas zu bewegen Wenn du an mir leckst sage bitte nicht du bist auf Diät.
Post lesenUnd immer wieder aufgewacht, Geschlagen, Aufgestanden. Und in den Spiegeln blind gesucht, Was Fäuste in dir fanden. Sie bogen dir die Nase um, Ohr brach Und alle Zähne. Doch du sprachst noch Berlinerisch, Ick komm schon uff de Beene. Dann war das Nazireich...
Post lesenIm Lande Liliput fesselten die Bewohner den riesigen Besucher, bevor sie zu ihm sprachen. Wie Recht sie hatten: Anders hätte er nicht auf sie gehört, und sie hatten doch so Kluges zu sagen. Ohne sie hätte Gulliver seine Eier aufgeschlagen, wo er sie...
Post lesenAuf dem Rücken meines manchmal mit mir durchgehenden Verstandes schieße ich meine Kritik an aller Welt ab. Alles ist so änderungsbedürftig. Jeder Schuss trifft. Ein Freund sagt, zügle dich, ziele genauer! Schon traf ihn der Vorwurf Anpasser.
Post lesenich schenk dir ein dreißig tage längeres leben und du erklärst mich zu deinem gott wir erfüllen beide unsere aufgabe du wirst nicht wissen wie lange du ohne mein geschenk gelebt hättest und ich werde der einzige gott sein dem du je begegnest
Post lesenÖde liegt ein Feld vor mir. Das Saatgut ist genormt. Nur profitabler Tod wächst hier. Was freies Leben war, ist längst verformt. Was da reift, reift nicht aus eig’ner Kraft, getrieben nur von Dünger und Chemie; im Labor beim Werden überwacht, kann aus...
Post lesenich lege mir geldscheine zwischen alles was ich irgendwohin legte weil ich weiß nicht wo es hingehört wenn es mich an der alten stelle stört räume ich es anderswohin wohin es auch nicht gehört aber wie groß ist die freude wenn ich geld finde mit dem ich...
Post lesenregenfahnen wehen über dächer schlieren an den fenstern verdecken den blick grenzmeere in denen fische unter steinen träumen in schatten nistet kälte und ich sehe vor mir das schwarz der sonnenblumen die köpfe hängen herab aus schornsteinen quillt rauch...
Post lesenWelcher Art können Neujahrsgedichte sein? Nahe liegt da, " Zwischen den Jahren " noch wie bei Gunda Jaron nach dem Vergangenen zu schauen und seinen ganz persönlichen Frieden damit zu schließen. So gewinnt man Kraft für " Ein Hoch ... " als Start ins...
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