jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Man begeht Selbstmord Man nimmt sich das Leben Man bringt sich um Erfolgreich begehen bedeutet beginnen Erfolgreich nehmen bedeutet bekommen Erfolgreich sich zu bringen bedeutet anzukommen Die Psychologen schießen wie Giftpilze aus unfruchtbarem Boden...
Post lesenAls ich Thomas Reich s " Gottes Blut " gelesen hatte, hatte ich ein vages Gefühl, es enthalte einen Gedanken, dem ich etwas entgegenhalten müsse. Es dauerte etwas, dann kam ein erheiterndes Zucken in den Mundwinkeln und heraus kam " Dem Faust aufs Auge...
Post lesenEine Besonderheit von Dichtern ist, dass sie auf unterschiedlichste Weise nach ihrer Beziehung zur Welt und ihnen nahe stehenden Menschen fragen. Was will, was kann das Ich ausrichten - und was eben nicht. Auch Sebastian Deya ist ein Dichter ... und diesmal...
Post lesenWirbelnd toben draußen Stürme, eisig pfeift der Wind ums Haus, schneeverhüllt der Städte Türme, keiner wagt sich heut' hinaus. Ich jedoch geh' durch den Schnee, halb erfroren meine Hände, spüre kaum noch Ohr und Zeh', wann hat alles nur ein Ende? Endlich...
Post lesenWas soll ich machen mit NSA BND VS PRISM Mossad staatssicherheitsgeheimdiensausschnüffelungswissen bestimmt auch gegen mich gesammelt weil meine Gedanken immer so incorrect sind? Die Menge an Halbverdautem, das mir die Mundschleimhäute verätzt, wird schneller...
Post lesenAn einer "Refugees welcome"-Demo teilzunehmen kann auch die Poesie beflügeln. Auf jeden Fall sind (eher am Rande) auch noch diese lyrischen Machwerke angeregt worden: Slov ant Gali: Senryū Nr. 109 und "Guck mal, Mutter, echte Demonstranten!"
Post lesenManche macht es glücklich auf dem Laufband zu laufen und zu laufen und zu laufen auf der Stellen bis Schweiß tropft Sie halten sich so fit oder so für fit. Mir wäre es nur Sinnbild nicht vorwärts zu kommen Aber ich mache dabei auch eine wenig gute Fi...
Post lesenTreffpunkt Stadtpark, Trauerweide. Erstes Rendezvous. Wir beide spinnen Fäden, lachen, reden ungezwungen, auf den Zungen tausend Fragen. Kribbelmagen. Herzverstehen. Und wir gehen Seit' an Seite, endlos Weite zwischen unsren sehnend' Händen. Wenn sie...
Post lesenNein, wer denkt, dass ich diesmal nicht nach alten DDR-Gedichte grabe, weil sie Blogkenner wohl schon kennen könnten, der irrt. Und sei es nur aus Trotz, denn der 7.10. ist kein Geburtstag einer Diktatur, sondern hier jährt sich eine unerhüllte Hoffnung...
Post lesenWolken fallen ins Meer, Sturmböen peitschen den Strandwanderer aus. Er hört nicht die Windflüchter keuchen: Wir haben ihn gewarnt. Sommersonne ist längst zum Pauschalurlaub auf Maledivensand. Beim Grog secht Fiete Nu is Ruh. So viele Worte reichen für...
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