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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Jürgen Polinske: Im Vorbeigehen immer wieder Vallejo

Eine gemeinsame Decke haben Herrchen und Hund Der Satz des Pythagoras macht sie nicht wärmer Ob Mann, ob Frau, die Bauernköpfe gesenkt Was hilft ihnen mein aufrechter Gang Ein Mann geht vorbei an einer Frau, beide sind barfuß Und im Vorbeigehen immer...

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Thomas Reich: Sorgenreich

Ob der Fernseher der die ganze Wand einnimmt vom Statiker abgenommen wird ob die Garderobe mal wieder dem Obdachlosenasyl gespendet wird weil die Mode wieder schneller war ob das Handy smarter ist als ich weil es einfach mehr Apps draufhat um mit dem...

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Gedichte des Tages Nr. 1532

Während Brunhild Hauschilds Gedichte die Mühe um saubere Form anzumerken ist, geht Sebastian Deya stehts sehr großzügig mit Formalem um. Nachahmung wird zumindest dort nicht empfohlen, wo Strukturen künstlich auf Reim gedrillt werden. Man beachte aber...

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Jürgen Polinske: Tschernobyl (nordslawisch: Wermut)

Ich weiß um den Wermut, seine Erotik im Absinth, von den Stacheln, Mordlust und Liebe, kenne Wildes Verlangen und das Verlaines. Auch ich schenkte der Grünen Fee, ihrer glänzenden Larve, Vertrauen. Ich weiß um den Wermut, den bitteren Durst nördlicher...

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Gedichte des Tages Nr. 1531

" Wir Deutschen ". Brunhild Hauschild lädt wieder ein zum Nachdenken darüber, was man an einem gereimte Gedicht alles besser machen kann. Gönnen wir uns einmal den Luxus, den Inhalt zu akzeptieren. Dass "wir" uns diesen Präsidenten "verdient haben" und...

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Jürgen Polinske: Meine Frau bittet mich:

Schreib mir einmal ein Gedicht, das von den Reimen lebt, das, wenn es bitter schmeckt, nicht vor Süße auch klebt, Überraschungen birgt, nichts was erschreckt, Freude und Neugier erweckt. Laß uns im Himmelblau die Sonne scheinen, oder beide im Mondlicht...

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Thomas Reich: Salzig

Wenn ich die Augen schließe rieche ich das Meer und es ist salzig wie deine Haut ich sehe kleine Fischerboote die auf dem Horizont reiten als wollten sie die Wellen bezwingen die Planken voller Algen & Muscheln. Wenn ich die Augen öffne ist das Meer verschwunden...

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Gedichte des Tages Nr. 1530

" Deutschland schafft sich ab. (Eine Hommage an T.S.) ". Ist es nicht so, dass endlich dieses Lesebuch des 21. Jahrhunderts eine po-etische Würdigung erfährt?! Slov ant Gali hat sich die Mühe gemacht, ein ganzes Buch in drei Reimpaaren zusammenzufassen...

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Jürgen Polinske: Gott ist ...

Gott ist, wer Gammablitze rülpst aus schwarzen Löchern Novae, Supernovae furzt Sonnen kackt und Sternenhaufen und auf der Erde mit seinem Ebenbild die ganze Welt verstänkert…

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Slov ant Gali: volksweisheiten

es ist nicht alles katzengold was glänzt deine augen leuchten wie industriediamanten der letzten schatzkiste meiner gefühle entgegen es ist nicht aller tage morgen wenn das feuer noch einmal auflodert bevor es verlöscht

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